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Landesbeauftragter warnt vor Stimmungsmache

Flüchtlinge Landesbeauftragter warnt vor Stimmungsmache

Der schleswig-holsteinische Flüchtlingsbeauftragte, Stefan Schmidt, hat davor gewarnt, die Attacken gegen Frauen in mehreren Städten am Silvesterabend für Stimmungsmache gegen Flüchtlinge zu missbrauchen.

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Der schleswig-holsteinische Flüchtlingsbeauftragte, Stefan Schmidt, hat davor gewarnt, die Attacken gegen Frauen in mehreren Städten am Silvesterabend für Stimmungsmache gegen Flüchtlinge zu missbrauchen.

Quelle: Martin Geist

Kiel. „Die Sexualdelikte sind weder mit einer Feierlaune, noch einer Alkoholisierung zu entschuldigen, sondern Straftaten, die verfolgt werden müssen“, sagte Schmidt am Freitag in Kiel. Er halte es aber für unzulässig, einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Flüchtlingen und Straftaten gegen Frauen herzustellen.

Noch bevor auch nur ein Täter identifiziert war, seien die Vorfälle zum Anlass genommen worden, Vorurteilen gegenüber „südländisch“ wirkenden und vermeintlich muslimischen Männern freien Lauf zu lassen und schärfere Gesetze sowie schnellere Abschiebungen zu fordern, kritisierte Schmidt. Aus seiner Sicht ist die Rechtslage schon heute geeignet, um Sexualtäter zu bestrafen. „Sexualisierte Gewalt und Übergriffe gegen Frauen werden nicht von Ausländern, Flüchtlingen oder Deutschen begangen, sondern von Männern, die Straftäter sind“, sagte der Beauftragte.

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