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Landesjagdverband warnt vor Wildunfällen

Zeitumstellung Landesjagdverband warnt vor Wildunfällen

Das letzte März-Wochenende steht bevor und damit die Zeitumstellung. Folge: Der Berufsverkehr fällt plötzlich wieder in die Dämmerung, das Risiko von Wildunfällen steigt rapide. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein warnt Autofahrer: „Diese eine Stunde kann zwischen Leben und Tod entscheiden!“

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Wildunfälle kommen zu dieser Jahreszeit häufig vor.

Quelle: Landesjagdverband

Flintbek. „Wildtiere kennen keine Zeitumstellung oder Verkehrsregeln. Das Risiko von Wildunfällen steigt mit der Umstellung auf die Sommerzeit vorübergehend rapide an“, warnt Marcus Börner vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein in Flintbek. Das würden die Erfahrungen der vergangenen Jahre belegen. Das sei aber auch leicht erklärbar. Denn Reh, Hirsch und Co. sind besonders sind in den frühen Morgenstunden aktiv. Außerdem gehen die Pflanzenfresser nach dem Winter jetzt verstärkt auf Nahrungssuche.. Dies gilt insbesondere für Überlandstraßen im und am Wald. Zudem seien junge, unerfahrene Rehböcke  auf Reviersuche und überqueren dabei achtlos Straßen.

Die Entwicklung der Wildunfälle in Schleswig-Holstein.

Quelle: Landesjagdverband

Die Wildunfallstatistik 2015 des Landes Schleswig-Holstein zeigt insgesamt einen Rückgang der Unfälle mit Paarhufern.  12022 Rehe, Wildschweine und Hirsche ließen ihr Leben im Jagdjahr 2014/2015 auf schleswig-holsteinischen Straßen. Vor 10 Jahren waren es noch fast 16000 Paarhufer.

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