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Landespläne für Flüchtlingsunterkunft gescheitert

Lübeck Landespläne für Flüchtlingsunterkunft gescheitert

In Lübeck wird es zunächst keine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge geben. Die Bürgerschaft der Hansestadt lehnte am Donnerstag den Verkauf eines Grundstücks im Neubaugebiet Bornkamp an das Land mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP, Linken, Bürger für Lübeck und Piratenpartei ab.

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Der Raum MF 500 in den Media Docks in Lübeck: Der Bürgerschaftssaal im Lübecker Rathaus wird derzeit saniert. Bei der Sitzung der Bürgerschaft zu Lübeck ging es am Donnerstag um die umstrittene, vom Land geplante Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

Quelle: dpa

Lübeck. Nur die SPD stimmte für den Verkauf. Die anderen Fraktionen wollten das Grundstück nur unter der Bedingung verkaufen, dass die Aufnahmeeinrichtung auf mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilt wird. Die Landesregierung wollte auf dem rund 1,7 Hektar großen Gelände im Süden Lübecks eine Unterkunft für bis zu 600 Flüchtlinge bauen. Dagegen gab es heftige Proteste von Anwohnern.

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