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Unverständnis über Schicksal des Kaspers

Landespolitik Unverständnis über Schicksal des Kaspers

Die Pläne des Landespolizeiamtes, Puppenbühnen aufzulösen und den Verkehrskasper an private Gruppen abzugeben, sorgen für Diskussionen. „Der Verkehrskasper ist ein unverzichtbarer Bestandteil polizeilicher Präventionsarbeit und muss erhalten bleiben“, sagt Wolfgang Kubicki, Fraktions-Chef der FDP im Landtag.

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Wie lange können Polizisten wie Joachim Fetkenhauer den Verkehrskasper noch selbst spielen?

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Zwingend notwendig sei es auch, dass weiterhin aktive Polizeibeamte in der Handpuppenbühne eingesetzt werden. „Nur wer entsprechende Erfahrungen hat, kann die besonderen polizeirelevanten Inhalte vermitteln.“ Burkhard Peters (Grüne) aber sagt: „Wir sprechen uns durchaus dafür aus, dass diese Heilige Kuh der Polizeipräventionsarbeit im Land weiter existiert, die Veranstaltungen müssen aber nicht zwingend von aktiven Polizisten betrieben werden.“ Die Beamten würden „dringend in anderen Bereichen benötigt“.

Argumente, die Werner Kalinka von der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft nicht gelten lässt: „500 neue Polizei-Planstellen sollen in Schleswig-Holstein geschaffen werden, aber dennoch können die neun Planstellen beim Verkehrskasper nicht aufrechterhalten werden? Das passt nicht zueinander.“

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Polizeikasper
Foto: Seit mehr als 60 Jahren leistet der Verkehrskasper in Schulen und Kindergärten wichtige Arbeit. Das Problem: Er ist nur so gut wie die Beamten, die ihn zum Leben erwecken.

Dem Verkehrskasper geht es nun doch an den Kragen: Obwohl der Stellenabbau-Plan bei der Landespolizei inzwischen vom Tisch ist, sollen die drei Puppenbühnen abgewickelt werden. Die neun Stellen werden in andere Bereiche „umgesteuert“, heißt es in einem internen Papier des Landespolizeiamtes.

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