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Wo taucht „Plattschnack“ noch auf?

Leserfotos gesucht Wo taucht „Plattschnack“ noch auf?

Plattdeutsch ist kein Dialekt, sondern eine Regionalsprache. Eine Studie zeigt: Die Zahl der „Plattschnacker“ im Norden ist stabil. Doch wo taucht Platt im Alltag auf? Straßennamen, Hinweisschilder oder Speisekarten? Wir suchen die schönsten Plattdeutsch-Fotos aus der Region. Schicken Sie uns Ihre Fundstücke.

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Valeska Wehleit, Leiterin der Dekorationsabteilung bei Meislahn, ist gebürtige Kielerin und findet Plattdeutsch einfach sympathisch.

Quelle: Kathrin Mansfeld

Kiel. Der Abwärtstrend des Plattdeutschen in norddeutschen Raum scheint vorerst gestoppt. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des Bremer Institutes für Niederdeutsche Sprache (INS) und des Institutes Deutsche Sprache.

Dafür wurden Menschen in mehreren Bundesländern befragt: Schleswig-Holstein führt mit 24,4 Prozent die Gruppe der aktiven Sprecher an, Mecklenburg-Vorpommern mit 70 Prozent deutlich das Feld der „Plattdeutsch-Versteher“. In Niedersachsen gaben rund 49 Prozent der Befragten an, Plattdeutsch „sehr gut“ bis „gut“ zu verstehen. 17 Prozent der Befragten bezeichneten sich als „gute“ oder „sehr gute“ Sprecher. Für Bremen waren es 42 beziehungsweise 17 Prozent.

Sogar in der Kieler Fußgängerzone findet sich „Plattschnack“. Die Leiterin der Meislahn-Dekorationsabteilung, Valeska Wehleit, hat eigens eine Kampagne ins Leben gerufen. Auf Jutebeuteln und auf dem Schaufenster lesen die Kunden den Satz „Kiel op ewig“. Sie selbst ist begeistert vom Plattdeutschen. „Ich finde die Sprache so sympathisch, kurz und knackig. Es verbindet einfach mit der Heimat und außerdem klingt es doch viel netter wenn man beispielsweise „Tüddelbüddel“ sagt anstelle von „Lügner“, sagt die gebürtige Kielerin.

Leserfotos gesucht

Wir suchen jetzt die schönsten Plattdeutsch-Fotos aus der Region. Sie haben irgendwo ein Schild mit plattdeutscher Sprache entdeckt oder sitzen in einem Restaurant mit einer plattdeutschen Speisekarte?

Schicken Sie Ihre Bilder mit dem Betreff "Plattdeutsch" an onliner@kieler-nachrichten.de.

Hier finden Sie ein paar Beispiele:

Foto: "Kiel op ewig" steht am Schaufenster in der Kieler Innenstadt.

"Kiel op ewig" steht am Schaufenster in der Kieler Innenstadt.

Quelle: Kathrin Mansfeld




Foto: Straßenschilder auf Spiekeroog.

Straßenschilder auf Spiekeroog.

Quelle: imago


Foto: "Kiel op ewig" steht auch auf Jutebeuteln bei Meislahn.

"Kiel op ewig" steht auch auf Jutebeuteln bei Meislahn.

Quelle: Kathrin Mansfeld



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