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Letzte Schweißnaht an Erdgasleitung gesetzt

Von Fockbek nach Ellund Letzte Schweißnaht an Erdgasleitung gesetzt

Endspurt für die neue Erdgasleitung zwischen Fockbek bei Rendsburg und Ellund an der dänischen Grenze: Am Dienstag ist bei Bollingstedt im Kreis Schleswig-Flensburg die letzte Schweißnaht gesetzt worden. „Das ist immer etwas ganz Besonderes“, sagte Philipp von Bergmann-Korn, Pressesprecher des Unternehmens Gasunie Deutschland.

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Endspurt für die neue Erdgasleitung zwischen Fockbek bei Rendsburg und Ellund an der dänischen Grenze: Am Dienstag ist bei Bollingstedt im Kreis Schleswig-Flensburg die letzte Schweißnaht gesetzt worden.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Bollingstedt . Damit gingen die Arbeiten an der „längsten Energiebaustelle Schleswig-Holsteins“ dem Ende entgegen. Die letzte Schweißnaht stehe symbolisch für das Ende der Verlegearbeiten. Vor der für Oktober geplanten Inbetriebnahme steht unter anderem noch eine Druckprüfung an, „ein Stresstest“, bei dem die Leitung mit Wasser befüllt werde, sagte von Bergmann-Korn. Auch die Einbindung in die bereits bestehende Pipeline muss noch erfolgen.

Insgesamt ist die neue Leitung 64 Kilometer lang und liefert Erdgas für Schleswig-Holstein und Dänemark. Die Bauzeit betrug etwa anderthalb Jahre oder 367000 Arbeitsstunden. „In der Spitze haben bis zu 320 Mitarbeiter an der Strecke gearbeitet“, gab von Bergmann-Korn an. Jetzt sind noch etwa 150 dabei, Spezialkräfte, die europaweit eingesetzt werden. Die letzte Schweißnaht an den langen schwarzen Rohren auf dem Feld bei Bollingstedt war für sie eine Millimeterarbeit.

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