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Kopfloser Walkadaver geborgen

List auf Sylt Kopfloser Walkadaver geborgen

Auch ein Zwergwal ist ganz schön groß: Das Meer hat einen tonnenschweren Kadaver an den Strand von Sylt gespült. Die Bergung des toten Meeressäugers erfordert einen Radlader.

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Mit einem Radlader ließ sich der Walkadaver abtransportieren.

Quelle: Simone Steinhardt/dpa

List. Am Strand von List auf Sylt ist am Mittwoch ein angespülter Walkadaver geborgen worden. Das Tier lag seit Dienstagmittag am Rande des Hafens der Gemeinde. Der Wal war stark verwest, unter anderem fehlten der Kopf sowie einige innere Organe, die Haut war abgerissen. Mitarbeiter des Sylter Bauhofs hievten den tonnenschweren Kadaver mit einem Radlader aus dem Wasser. Die Überreste des Wals werden in der Tierkörperbeseitigungsanlage in Jagel entsorgt. Zuvor hatten Wissenschaftler aus Büsum neben dem Unterkiefer weitere Proben entnommen.

Herkunft des Tieres unklar

Die Experten gehen davon aus, dass der Wal seit mindestens sechs Wochen oder schon länger tot ist. Ob es sich – wie vermutet – um einen Zwergwal handelt und wie er gestorben ist, untersuchen die Veterinäre jetzt. Auch die Herkunft des Tieres ist unklar. In deutschen Gewässern seien Zwergwale normalerweise nicht heimisch, sagte eine Wissenschaftlerin vor Ort. Im Februar dieses Jahr hatte ein gestrandetes Orca-Baby auf Sylt für Schlagzeilen gesorgt. Vor drei Jahren war schon einmal ein Walkadaver auf der Insel angeschwemmt worden.

Von dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Kadaver angeschwemmt

Vor Hörnum auf Sylt ist ein fünf Meter langer Walkadaver angeschwemmt worden. Wie die Schutzstation Wattenmeer in Husum mitteilte, hatten Mitarbeiter den stark verwesten Kadaver am Donnerstag bei Kontrollgängen entdeckt.

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