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DLRG warnt vor gefährlichen Unterströmungen

Lübecker Bucht DLRG warnt vor gefährlichen Unterströmungen

Es ist warm, und es soll wärmer werden am Wochenende. Da suchen viele Menschen Abkühlung im Meer. Doch an einigen Orten ist Vorsicht geboten. Die DLRG warnt vor gefährlichen Unterströmungen.

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Die DLRG rät Badegästen an einigen Stränden der Lübecker Bucht zur Vorsicht.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Lübeck. Die DLRG rät Badegästen an einigen Stränden der Lübecker Bucht zur Vorsicht. Wegen hoher Wellen und starker Strömung wurden an Stränden von Burg auf Fehmarn und Großenbrode am Donnerstag die gelbe Flagge gehisst. „Dort kann der herrschende Südostwind für Unterströmungen sorgen, die das Baden besonders für Kinder und ungeübte Schwimmer gefährlich machen“, sagte der Landesgeschäftsführer der DLRG Schleswig-Holstein, Thies Wolfhagen. Insgesamt rechne er für die nächsten Tage aber nicht mit einer ähnlichen Situation wie im Juli 2014. Damals waren bei anhaltendem Nordostwind 15 Menschen in der Ostsee ertrunken.

„Jetzt haben wir eher Wind aus Süd bis Südost, der zum Wochenende auch nachlassen soll“, sagte Wolfhagen. Je nach Lage könne es aber an einzelnen Stränden auch zu Unterströmungen kommen, warnte der DLRG-Landesgeschäftsführer. Auch auf der Insel Rügen hat die DLRG für die Strände in Karlshagen, Sellin und Gager entsprechende Warnungen ausgesprochen und die gelbe Flagge gehisst.

Unterströmungen entstehen, wenn sich Wellen am Strand brechen und das Wasser zurück ins Meer läuft. Dabei könne die Strömung so stark sein, dass sie Menschen selbst im flachen Wasser umreißen und Schwimmer ins Meer hinaus ziehen kann.

„Badegäste sollten auf die Flaggensignale an den DLRG Türmen achten. Die gelbe Warnflagge bedeutet „Gefahr für Kinder, ältere Menschen und ungeübte Schwimmer“, die rote Flagge bedeutet „Absolutes Badeverbot“, sagte Wolfhagen. 2014 waren viele Badegäste trotz der roten Flagge ins Wasser gegangen. Unter anderem auch deshalb hätten die Rettungsschwimmer im Juli 2014 zu rund 100 Lebensrettungseinsätzen ausrücken müssen, sagte Wolfhagen. Das seien dreimal mehr gewesen, als in den Vergleichsmonaten der Vorjahre, sagte er.

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