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Mann soll Kind vergewaltigt haben

Prozess gegen 32-Jährigen Mann soll Kind vergewaltigt haben

Er soll ein Kind bedroht und vergewaltigt haben. Jetzt hat in Flensburg der Prozess gegen einen mutmaßlichen Sexualverbrecher begonnen. Zu Beginn wollte er sich nicht äußern.

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Vor dem Landgericht Flensburg hat am Mittwoch der Prozess gegen einen Mann begonnen, der einen Zehnjährigen in Kappeln vergewaltigt haben soll.

Quelle: dpa

Flensburg . Vor dem Landgericht Flensburg hat am Mittwoch der Prozess gegen einen Mann begonnen, der einen Zehnjährigen in Kappeln vergewaltigt haben soll. Der 32-Jährige habe den spielenden Jungen an einem Dezembernachmittag vergangenen Jahres auf einer Straße gesehen, von hinten überfallen, ihm den Mund zugehalten und in ein nahe gelegenes Wäldchen gezerrt, sagte die Staatsanwältin zu Prozessbeginn. Dort habe er das Kind mit einer Waffe und Worten bedroht und sich an ihm vergangen. Dabei soll er sein Opfer so stark fest gehalten haben, dass er Würgespuren am Hals davontrug.

Als der Junge darum gebeten habe, nach Hause zu dürfen, weil seine Mutter ihn sonst schlage, habe der Angeklagte ihn gehen lassen — laut Anklage aber nicht ohne Drohungen auszusprechen, wenn der Junge ihn verrate. Das Kind lief über Umwege nach Hause und erzählte alles seiner Mutter. Zu Prozessbeginn wollte sich der Angeklagte zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern.

Wenige Stunden, bevor er den Jungen misshandelte, soll der Mann der Anklage zufolge bereits eine Frau an einer Bushaltestelle in Kappeln angegriffen haben, um sie zu vergewaltigen. Er soll die Frau am Mittag zunächst nach der Uhrzeit gefragt und sie dann hinter das hölzerne Wartehäuschen gezerrt haben. Als die Frau sich wehrte, habe der Mann die Frau mit einem Messer bedroht. Da die Frau laut geschrien und sich weiter heftig gewehrt habe, habe der 32-Jährige schließlich auch aufgrund der Uhrzeit und der Einsehbarkeit des Platzes von seinem Opfer abgelassen, sagte die Staatsanwältin.

Für den Prozess sind zunächst fünf weitere Verhandlungstage bis Mitte September vorgesehen. Der nächste Termin ist für kommenden Dienstag (1. September) angesetzt. Dann soll unter anderem die Frau, die der Angeklagte zunächst vergewaltigen wollte, als Zeugin aussagen. Dem Jungen soll, wenn möglich, eine Aussage erspart bleiben.

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