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"Hamburg" an Seemanöver beteiligt

Marine "Hamburg" an Seemanöver beteiligt

Während die Flüchtlingskrise die Schlagzeilen dominiert, begannen am Montag fast zeitgleich für Tausende Marinesoldaten im Mittelmeer vor Sizilien und in der Ostsee große Seemanöver. Das größte Manöver startete unter deutscher Führung  vor Frederikshavn im Kattegat.

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Die bei HDW in Kiel gebaute Fregatte "Hamburg" mit dem türkischen U-Boot "Preveze" (HDW Typ 209) und dem französischen Zerstörer "Jean de Vienne" vor Sizilien im Manöver "Dynamic Manta 2015.

Quelle: Behling/Marcom/Nato

Kiel. Unter dem Titel „Northern Coast 2015“ werden Einheiten aus den Häfen Skagen und Frederikshavn auslaufen. Darunter auch zwei Nato-Einsätzverbände. Unter der Führung des Flottillenadmirals Georg von Maltzan werden in den kommenden Wochen 40 Marineeinheiten, elf Hubschrauber und Flugzeuge sowie 3800 Soldaten aus 17 Nationen eine Vielzahl  militärischer Übungen abhalten. Ein Schwerpunkt ist dabei die Kooperation mit der dänischen Marine. Das Manöver endet am 25. September in der Kieler Bucht. Deutschland ist als Gastgeber des Manövers mit 1000 Soldaten beteiligt.

Im Mittelmeer startet am Montag ebenfalls ein deutscher Admiral im Seegebiet südlich von Sizilien mit  einem Schiffsverband in ein großes Seemanöver. Unter dem Namen „Dynamic Manta 2015“ sollen in den kommenden Tagen dort Einsätze mit U-Booten im Fokus stehen. Der deutsche Flottillenadmiral Jörg Klein ist dabei Kommandeur des Nato-Einsatzverbandes 2. Mit der in Kiel bei HDW gebauten  Fregatte „Hamburg“ wird er sich auf die Jagd nach U-Booten konzentrieren. Sieben U-Boote und fünf Fregatten trainieren in den kommenden zwei Wochen moderne Verfahren zum Einsatz von U-Booten. Beteiligt sind daran auch Atom-U-Boote aus den USA, Großbritannien und Frankreich. Mit den U-Booten „Preveze“ (Türkei) und „Poseidon“ (Griechenland) sind nach Mitteilung der Nato zudem auch zwei U-Boote des HDW-Typs 209 der Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems an „Dynamic Manta 2015“  beteiligt.

Die Gesamtleitung des Seemanövers im Mittelmeer liegt bei dem US-Admiral Matthew A. Zirkle. Eine Beteiligung der ebenfalls in dem Seegebiet südlich von Sizilien unweit des Übungsgebiets an der Seenotrettungsmission für Boots-Flüchtlinge aus Afrika eingesetzten deutschen Fregatte „Schleswig-Holstein“ sowie des Kieler Tenders „Werra“ ist nicht vorgesehen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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