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Meteorologe warnt vor orkanartigen Böen

Nord- und Ostsee Meteorologe warnt vor orkanartigen Böen

Die Nord- und Ostseeküste müssen sich von Dienstagabend an auf stürmisches Wetter einstellen. Von 18 Uhr an werde sich Tief „Heini“ an der Westküste Schleswig-Holsteins mit Böen der Stärke 9 bemerkbar machen, sagte der Meteorologe Steffen Schröter vom Deutschen Wetterdienst am Montag.

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Die Nord- und Ostseeküste müssen sich von Dienstagabend an auf stürmisches Wetter einstellen.

Quelle: Carsten Rehder/dpa (Archiv)

Hamburg/Kiel. Später in der Nacht könnten Gewitter mit orkanartige Böen der Windstärke 11 hinzukommen. In Hamburg und im Binnenland werde es aber bei einem stürmischen Wind bleiben.

Eine Sturmflut wird es nach Vorhersage des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie nicht geben. Die Pegelstände in Hamburg und Cuxhaven könnten am Mittwochmorgen 1,30 Meter über dem Mittleren Hochwasser liegen. Erst ab 1,50 Meter spricht man von einer Sturmflut.

Am Mittwochvormittag zieht das Tief voraussichtlich weiter in Richtung Mecklenburg-Vorpommern. „Höhepunkt an Mecklenburg-Vorpommerns Ostseeküste ist zwischen 9.00 und 12.00 Uhr“, sagte Schröter. Dann könne der Sturm in Böen Orkanstärke erreichen. Am Nachmittag werde sich das Wetter beruhigen, bis der Wind in der Nacht zum Donnerstag von Westen erneut auffrische. Er bringe ergiebigen Dauerregen. Innerhalb von zwölf Stunden könnten bis zu 25 Liter pro Quadratmeter fallen.

Die Temperaturen bleiben zunächst mild — 10 bis 16 Grad sind prognostiziert. Erst am Wochenende könnte es winterlich werden.

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Mit orkanartigen Böen bis 112 Stundenkilometern ist Sturmtief „Iwan“ in der Nacht zum Donnerstag über Norddeutschland gefegt. Dabei drückte der Westwind reichlich Wasser in die Deutsche Bucht und behinderte den Schiffsverkehr an Schleswig-Holsteins Nordseeküste. Helgoland war vom Festland abgeschnitten.

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