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Milchviehhalter fordern Hilfe

Begrenzung der Milchmenge Milchviehhalter fordern Hilfe

Auf dem schleswig-holsteinischen Milchbauerntag haben zahlreiche Viehhalter eine neue Steuerung der Produktion gefordert. „Ohne ein Instrument zur Reduzierung der Milchmenge lassen sich die Krisen nicht bewältigen“, sagte Joachim Schoof vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) im Land.

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Auf dem schleswig-holsteinischen Milchbauerntag haben zahlreiche Viehhalter eine neue Steuerung der Produktion gefordert.

Quelle: Jens Büttner/ dpa

Osterrönfeld. In Zeiten niedriger Milchpreise versuchten viele Bauern über die Menge ihren Umsatz zu steigern, was zu einem Überangebot führe. Zugleich regte Schoof auf der Tagung am Donnerstag in Osterrönfeld (Kreis Rendsburg-Eckernförde) mehr Unterstützung durch die Molkereien an, um den Bauern auch ihre unternehmerische Freiheit zu lassen.

Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) pflichtete den Bauern auf dem Milchbauerntag bei: „Den Milchbauern geht es schlecht, doch ein unbegrenztes Größenwachstum ist für sie keine Lösung“, sagte er. Dies würde auch ökologisch helfen, etwa bei der Reduzierung der Nitratbelastung der Umwelt.

Seit dem Wegfall der europäischen Milchquote am 1. April 2015 drückt das große Angebot den Preis. Hinzu kommt Russlands Einfuhrverbot. Der Milchpreis ist seitdem auf rund 26 Cent pro Liter gesunken. Zuvor hatte er noch bei über 40 Cent gelegen. Dem BDM zufolge liegen allein die reinen Herstellungskosten bei rund 32 Cent pro Liter.

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