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Ministerin Ernst überreicht ersten Scheck

Jugendberufsagenturen Ministerin Ernst überreicht ersten Scheck

Jugendliche ohne Schulabschluss und Ausbildung sollen mit Hilfe der neuen Jugendberufsagenturen (JBA) den Einstieg ins Berufsleben schaffen. Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) überreichte am Donnerstag in Schleswig einen ersten Förderbescheid in Höhe von 25.000 Euro.

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Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) überreichte am Donnerstag in Schleswig einen ersten Förderbescheid in Höhe von 25.000 Euro an die Jugendberufsagenturen.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Archiv)

Schleswig. Noch immer scheiterten einige Jugendliche und junge Erwachsene an den Übergängen von der Schule zu Ausbildung und Beruf und gerieten dann aus dem Blick. Fünf JBA in den Kreisen Schleswig-Flensburg, Nordfriesland, Dithmarschen, Pinneberg und in der Stadt Neumünster starten jetzt — gefördert mit einer 200 000-Euro-Anschubfinanzierung des Landes.

Beim Aufbau der JBA wirken auch Kammern, Wirtschaftsverbände und Sozialpartner mit. Auch die Schulen sind eingebunden. JBA gibt es bereits in Hamburg, Gewerkschaften und Unternehmen loben das Modell.

Durch die Jugendberufsagenturen hätten Jugendliche eine Anlaufstelle, sagte Ernst. Ziel sei die Entwicklung einer individuellen Perspektive für die jungen Menschen und möglichst bald die Aufnahme einer Berufsausbildung, um eine sicherer Erwerbsbiografie beginnen zu können. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 ist in den vergangenen zehn Jahren im Norden um fast die Hälfte auf aktuell 12 000 zurückgegangen. Von ihnen haben 62 Prozent keine abgeschlossene Berufsausbildung.

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