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Staatsanwaltschaft legt Revision ein

Missbrauchsurteil Fußball-Trainer Staatsanwaltschaft legt Revision ein

Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat gegen das ihrer Meinung nach zu milde Urteil gegen einen ehemaligen Fußball-Trainer wegen sexuellen Missbrauchs Revision eingelegt. „Ziel ist es, ein erheblich höheres Strafmaß zu erreichen“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

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Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat gegen das ihrer Meinung nach zu milde Urteil gegen einen ehemaligen Fußball-Trainer wegen sexuellen Missbrauchs Revision eingelegt.

Quelle: dpa

Itzehoe . Der Bundesgerichtshof wird über die Revision entscheiden. Zuvor hatte NDR 1 Welle Nord darüber berichtet.

Der Ex-Trainer war am Montag vom Landgericht Itzehoe wegen sexuellen Missbrauchs in 15 Fällen zu einer Strafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Staatsanwaltschaft und Nebenkläger hatten eine Haftstrafe von drei Jahren gefordert.

Der 42-Jährige hatte in dem Prozess gestanden, zwischen 2013 und 2015 drei Jungen im Alter von damals sieben bis neun Jahre sexuell missbraucht zu haben. Das Gericht berücksichtigte das umfassende Geständnis bei dem Strafmaß, da so den Opfern eine Aussage vor Gericht erspart wurde. Der ehemalige Trainer muss eine Sexual-Therapie machen. Und er darf er sich Orten wie Schulen oder Kinderspielplätzen nicht nähern. Zudem hat der Mann sich verpflichtet, den Opfern Schmerzensgeld zu zahlen.

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