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Wildschwein "Banana" fühlt sich unter Rindern wohl

Mörel Wildschwein "Banana" fühlt sich unter Rindern wohl

Eine Integrationsgeschichte der außergewöhnlichen Arten: Seit mehr als zwei Monaten gehört ein Wildschwein einer Rinderherde im schleswig-holsteinischen Mörel an. "Es ist voll in die Herde integriert, das ist faszinierend", sagte Arzt und Landwirt Dirk Reese.

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Nasenkontakt gewollt: Wildschwein "Banana" ist voll integriert in die Rinderherde.

Quelle: Markus Scholz/dpa

Mörel. Als er einige der Tiere vor kurzem von der Weide auf seinen Hof getrieben habe, sei das Wildschwein wie selbstverständlich mitgegangen, gab Reese gegenüber der Deutschen Presse-Agentur an. Derzeit lebt es mit acht Ochsen auf der Weide außerhalb des kleinen Ortes im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Was mit "Banana", wie das Wildschwein mittlerweile genannt wird, langfristig passieren soll, steht noch nicht fest. Laut Reese gab es bereits Überlegungen, "Banana" im Erlebniswald in Trappenkamp unterzubringen. Angst vor Jägern in der Gegend um Mörel muss es offenbar nicht haben. "Das Schwein hat seinen besonderen Status", sagt Reese.

Das Wildschwein hatte sich im September der Rinderherde angeschlossen. Einzigartig ist die Tiergeschichte aus Schleswig-Holstein aber nicht. Erst Anfang Oktober hat sich nahe Meensen im niedersächsischen Landkreis Göttingen ein vermutlich verwaister Frischling eine Rinder-Familie gesucht. Das kleine Wildschwein trägt inzwischen den Namen "Johann".

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Als sei es das Natürlichste der Welt tänzelt das junge Wildschwein zwischen den Beinen der Rinder herum: Eine Rinderherde im schleswig-holsteinischen Mörel ist die neue Heimat eines offensichtlich verwaisten Wildschweins geworden und trägt inzwischen den Namen «Johann».

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dpa

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