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Mord an Nachtportier: Angeklagter entzieht Mandat

Lübeck Mord an Nachtportier: Angeklagter entzieht Mandat

Mit einem Eklat hat der 24. Verhandlungstag im Prozess um den Mord an einem Nachtportier begonnen. Der Angeklagte entzog seinem Wahlverteidiger das Mandat. Über die Gründe wurde am Mittwoch zunächst nichts bekannt.

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Mit einem Eklat hat der 24. Verhandlungstag im Prozess um den Mord an einem Nachtportier begonnen. Der Angeklagte entzog seinem Wahlverteidiger das Mandat. Über die Gründe wurde am Mittwoch zunächst nichts bekannt.

Quelle: dpa

Lübeck. Eigentlich hatte der Verteidiger das Plädoyer der Verteidigung fortsetzen wollen. Der 47 Jahre alte Angeklagte muss sich seit November vor der Schwurgerichtskammer des Lübecker Landgerichts wegen Mordes verantworten.

Ihm wird vorgeworfen, im März 2014 in Oststeinbek im Kreis Stormarn seinen ehemaligen Schwager mit vier gezielten Schüssen getötet zu haben. Er bestreitet die Tat. Sein Pflichtverteidiger hatte bereits am 23. Verhandlungstag Freispruch gefordert. Die bisherigen 23 Verhandlungstage hätten keinerlei Beweise für die Schuld des Angeklagten erbracht, sagte er. Staatsanwalt und Nebenkläger haben dagegen eine Verurteilung zu lebenslanger Haft gefordert. Der Prozess wird am 6. Juli fortgesetzt. Das Urteil soll nach den Planungen des Gerichts am 14. Juli verkündet werden.

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