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US-Flaggschiff wieder in der Ostsee

„Mount Whitney“ US-Flaggschiff wieder in der Ostsee

Erstmals seit 2014 ist das Flaggschiff der 6. US-Flotte wieder in der Ostsee. Am Montagabend passierte die „Mount Whitney“ den Fehmarnbelt auf dem Weg ins Baltikum. Das 194 Meter lange und 18400 Tonnen verdrängende Führungsschiff wurde von der amerikanischen Marine vom Mittelmeer in die Ostsee verlegt.

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Am Montagabend passierte die „Mount Whitney“ den Fehmarnbelt auf dem Weg ins Baltikum.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Die „Mount Whitney“ wird am Wochenende die Führungsrolle bei dem Seemanöver US Baltops 2016 übernehmen. Es ist eines von zwei schwimmenden Kommandozentralen der US-Streitkräfte. Baltops ist das größte Seemanöver in diesem Jahr auf der Ostsee.

Für diesen Zweck wird die „Mount Whitney“  ist zunächst der Hafen von Kiels Partnerstadt Tallinn ansteuern, wo sich am Freitag alle Einheiten versammeln. In der Hauptstadt Estlands startet dann das zweiwöchige Seemanöver, an dem 13 Nationen mit über 40 Schiffen und Flugzeugen sowie rund 6100 Soldaten teilnehmen. Die „Mount Whitney“ hatte nach Mitteilung der US Marine am 24. Mai in Lissabon Soldaten und Ausrüstung für das Manöver übernommen, darunter auch den Führungsstab für das Manöver.

 Die Deutsche Marine beteiligt sich auch mit einem großen Verband mit dem Versorger „Berlin“, Schnellbooten und Minenjagdeinheiten. Erstmals werden dabei deutsche Marinesoldaten vom Seebataillon aus Eckernförde auf dem niederländischen Landungsschiff „Johan de Witt“ eingeschifft. Zusammen mit Soldaten aus den USA, den Niederlanden und Großbritannien wird das Seebataillon während des Manövers an einer Landeoperation teilnehmen. Aus Kiel startete am Montag auch das Minensuchboot „Siegburg“ zusammen mit zwei Minensuchdrohnen vom Typ „Seehund“ zur Fahrt nach Tallinn.  Die Nato hat außerdem zwei ihrer vier ständigen Marineverbände in die Ostsee verlegt. Baltops ist damit das größte Seemanöver des Jahres in der Ostsee. An der Übung sind auch vier U-Boote aus Deutschland, Schweden, Polen und Portugal beteiligt.

Die USA entsenden für das Manöver  neben der „Mount Whitney“ auch das Landungsschiff „Carter Hall“ und einen Zerstörer sowie Flugzeuge und Spezialeinheiten ins Baltikum. Ziel ist die Verbesserung der Kooperation mit den Staaten im Ostseeraum. Ein Aspekt ist aber auch das Zeigen der Präsenz gegenüber Russland. Deshalb hatte die Nato bereits im Februar einen Nato-Einsatzverband unter spanischer Führung in die Ostsee geschickt.

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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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