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Aus auch für Geburtshilfe auf Föhr

Nach Sylt Aus auch für Geburtshilfe auf Föhr

Nun auch Föhr: Die Inselklinik Föhr-Amrum in Wyk schließt Ende November ihre Geburtshilfestation. Letzter Tag sei der 30. November, sagte ein Sprecher des Klinikums Nordfriesland am Mittwoch. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

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Die Inselklinik Föhr-Amrum in Wyk schließt Ende November ihre Geburtshilfestation.

Quelle: Arno Burgi/dpa

Wyk. Wie das Klinikum mitteilte, hatte es ein Gutachten erstellen lassen, veranlasst durch neue strengere Vorgaben von Fachverbänden und die politische Diskussion über kleine Geburtshilfestationen in Schleswig-Holstein. Demnach konnte die Föhrer Geburtshilfe die Vorgaben nur im Ansatz erfüllen. Deshalb sei eine Schließung angeraten worden.

„Diese Bewertungen haben nichts mit den auf der Insel handelnden Personen zu tun. Diese leisten alle eine hervorragende Arbeit. Das Problem sind die durch die Insellage erschwerten medizinischen Versorgungsbedingungen und das hiermit verbundene deutlich erhöhte Haftungsrisiko für den Klinikträger“, betonte Geschäftsführer Frank Pietrowski. Künftig sollen Schwangere im Rahmen eines sogenannten Boarding-Konzeptes in Krankenhäusern in Husum oder auch Niebüll oder Flensburg untergebracht werden. So wird es seit 2014 auch für Sylter Schwangere gehandhabt, nachdem dort ebenfalls die einzige Geburtshilfestation geschlossen worden war.

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