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Nach Kutterunglück: Wracksuchschiff unterwegs

Tödliches Unglück vor Fehmarn Nach Kutterunglück: Wracksuchschiff unterwegs

Taucher der Wasserschutzpolizei sollen sich voraussichtlich am Mittwoch zum Wrack des vor Fehmarn gesunkenen Kutters „Condor“ aufmachen. Sie sollen herausfinden, warum der Kutter gesunken ist, wie ein Sprecher der Polizei Lübeck am Dienstag sagte. Anschließend soll versucht werden, das Wrack zu bergen.

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 Nach dem tödlichen Unglück vor Fehmarn ist jetzt das Wracksuchschiff „DENEB“ unterwegs.

Quelle: Frank Behling

Fehmarn. Der mögliche Ort der Havarie wurde in der Nacht zu Dienstag in einem Driftmodell vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) berechnet, wie eine BSH-Sprecherin in Hamburg sagte. Das Wracksuchschiff „DENEB“ des BSH war am Vormittag von Rostock aus in Richtung Fehmarn gestartet. Es sollte am Nachmittag am vermuteten Unglücksort eintreffen, wie der Polizeisprecher sagte.

Bei dem Unglück waren der Kapitän und ein Deckmann ums Leben gekommen. Die leblosen Körper der Männer waren am Samstagabend nordöstlich der Südspitze Fehmarns im Wasser entdeckt worden. Die Obduktion der Leichen sei beantragt worden, sagte der Sprecher der Kieler Staatsanwaltschaft. Wann ein Ergebnis vorliegt, könne er noch nicht sagen. Neue Erkenntnisse zu dem Unglück lägen noch nicht vor.

Die verunglückten Fischer galten als erfahren und als eingespieltes Team. Zum Unglückszeitpunkt herrschte nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGZRS) moderates Wetter mit Südwind der Stärke 4.

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