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ADAC fordert Baustellenkoordinator

Nächtliche Vollsperrung der A7 ADAC fordert Baustellenkoordinator

Baustellen bringen derzeit den Verkehr in und um Hamburg immer wieder ins Stocken. Jetzt kommt eine neue Hürde für Autofahrer auf der A7 hinzu - allerdings nur für eine Nacht.

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Die A7 wird zwischen Schnelsen Nord und Kaltenkirchen gesperrt.

Quelle: Markus Scholz/dpa

Kiel. Wegen Brückenbauarbeiten an der A7 nördlich von Hamburg wird die Autobahn in der Nacht zum Sonntag ein weiteres Mal voll gesperrt. Zwischen der Anschlussstelle Schnelsen Nord (23) und Kaltenkirchen (18) ist die A7 von 21 Uhr am Sonnabend bis 9 Uhr am Sonntagmorgen nicht passierbar, wie das Baukonsortium zum Ausbau der A7 und zur Errichtung des Autobahndeckels, Via Solutions Nord, mitteilte. Grund seien Markierungsarbeiten und Arbeiten an Gerüsten. Umleitungen seien eingerichtet, hieß es.

Ebenfalls am Wochenende wird eine wichtige Kreuzung nahe der Anschlussstelle Schnelsen (24) nur eingeschränkt passierbar sein. Die Umfahrungen verlaufen zum Teil über Straßen, die in der Nacht zum Sonntag auch als Ausweichstrecke für den Autobahnverkehr dienen. Via Solutions Nord erwartet aber nicht, dass es in der Nacht oder am Morgen zu größeren Behinderungen kommt.

In Hamburg und Schleswig-Holstein haben am Freitag die Herbstferien begonnen, in Niedersachsen fängt die Schule am Montag wieder an. Der Airport Hamburg appellierte an Frühflieger am Sonnabend, mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen einzuplanen.

Der ADAC forderte unterdessen einen einheitlichen Baustellenkoordinator für ganz Norddeutschland. Dieser müsste für Autobahnen und wichtige Bundesstraßen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Teilen von Mecklenburg-Vorpommern zuständig sein, sagte der verkehrspolitische Sprecher des ADAC-Hansa, Carsten Willms.

Er lobte grundsätzlich die Baumaßnahmen in Hamburg. Die Stadt gebe jährlich mehr als 70 Millionen Euro für den Straßenbau aus. „Das ist ein gutes Signal“, meinte Willms. Das langfristig geplante Großprojekt A7-Ausbau werde auch sehr gut koordiniert. Was fehle, sei die Abstimmung mit kurzfristigen Maßnahmen, die wie die Instandsetzung der A1 nach Kassenlage vorgenommen würden. Zuvor hatte bereits der Auto Club Europa (ACE) die mangelnde Koordination der Baustellen in der Metropolregion Hamburg kritisiert.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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