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Kinderhilfeverordnung tritt Ende Juli in Kraft

Friesenhof-Affäre Kinderhilfeverordnung tritt Ende Juli in Kraft

Gut ein Jahr nach der Schließung der umstrittenen Friesenhof-Mädchenheime will die Landesregierung mit einer neuen Kinder- und Jugendhilfeverordnung (KJVO) die Rechte von Heimkindern in Schleswig-Holstein stärken. Die Verordnung  ist vom Kabinett in zweiter Befassung abschließend behandelt worden und tritt Ende Juli in Kraft.

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Gut ein Jahr nach der Schließung der Friesenhof-Mädchenheime will die Landesregierung mit einer neuen Kinder- und Jugendhilfeverordnung (KJVO) die Rechte von Heimkindern in Schleswig-Holstein stärken.

Quelle: dpa

Kiel. „Mit der Verordnung tragen wir zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen bei“, sagte Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) am Dienstag. Die bisherige Verordnung stammt aus dem Jahr 1994.

Mit der neuen Verordnung werden nach Angaben des Ministeriums unter anderem personelle, räumliche und konzeptionelle Voraussetzungen zum Betrieb von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen konkretisiert. Zudem sollen bestehende Regelungen und Qualitätsstandards für alle Beteiligten erstmalig auf Verordnungsebene einheitlich verbindlich geregelt werden. Demnach müssen Kinder und Jugendliche beispielsweise die Möglichkeit haben, sich direkt bei Jugendämtern und Landesjugendamt beschweren zu können. Um eine Einrichtung leiten zu dürfen, müssen staatlich anerkannte Erzieher zukünftig mindestens fünf Jahre Berufserfahrung haben. Bisher waren es zwei Jahre.

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