° / °

Navigation:
Awo-Mitarbeiter fordern mehr Lohn

Neumünster Awo-Mitarbeiter fordern mehr Lohn

Rund 500 Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) haben am Donnerstag im Land ihre Arbeit niedergelegt, um sich für mehr Lohn einzusetzen. Etwa 200 Beschäftigte kamen in Neumünster zu einer Demonstration zusammen.

Voriger Artikel
Landwirt rettet 40 Kälber vor den Flammen
Nächster Artikel
Auch Tornados aus Jagel bleiben am Boden

Rund 200 Awo-Mitarbeiter gingen am Donnerstag in Neumünster für ein höheres Gehalt auf die Straße.

Quelle: Danfoto

Neumünster. Auch in Elmshorn, Lübeck und Husum folgten Awo-Mitarbeiter dem Aufruf zum Warnstreik. Verdi fordert für das pädagogische Personal in Kindertagesstätten 2,4 Prozent mehr Lohn und für alle weiteren Beschäftigten eine Anhebung um 6,4 Prozent. Streit gibt es vor allem über den Zeitpunkt für eine Erhöhung. Die Gewerkschaft will sie rückwirkend zum 1. Juli erreichen, die Awo sieht vor Januar 2017 keinen Spielraum hierfür.

Am Donnerstag gab sich die Awo entspannt, der Betrieb sei relativ normal weitergelaufen. In der Pflege seien nur drei Prozent der Mitarbeiter auf die Straße gegangen. Landesweit elf Kitas hatten geschlossen, in neun davon gab es Notgruppen. Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Hooke war dennoch zufrieden : „Die Awo hat 4000 Beschäftigte in Schleswig-Holstein, die auf über 150 Einrichtungen verteilt sind. Da ist die Organisation eines Warnstreiks eine enorme logistische Herausforderung.“ Am 14. Oktober verhandeln die Parteien weiter. „Sollten die Arbeitgeber dann nicht ein deutliches Signal in unsere Richtung geben, werden weitere Warnstreiks folgen“, drohte Hooke.

Von Anne Holbach und Frank Scheer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Anne Holbach
Wirtschaftsredaktion

THW-Liveticker

Verfolgen Sie alle Spiele vom THW Kiel in unserem Liveticker.

KN-KSV-Liveticker

Verfolgen Sie alle Spiele von Holstein Kiel im KN-KSV-Liveticker.

Anzeige
ANZEIGE
Mehr zum Artikel
Kundgebung in Kiel
Foto: Nächster Verdi-Warnstreik angekündigt. Die Kundgebung soll dieses Mal in Kiel stattfinden.

Im Tarifkonflikt bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Schleswig-Holstein hat die Gewerkschaft Verdi für nächsten Donnerstag zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. Der Arbeitgeber habe am Freitag erneut kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt, sagte Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Hooke.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Schleswig-Holstein 2/3