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Kabeldiebstähle legten Bahnverkehr lahm

Neumünster-Kiel Kabeldiebstähle legten Bahnverkehr lahm

Gleich zwei Fälle von Kabeldiebstahl bei der Deutschen Bahn haben am Mittwoch im Norden zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen geführt. Betroffen war nach Angaben eines Bahnsprechers unter anderem die Strecke zwischen Neumünster und Kiel.

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Gleich zwei Fälle von Kabeldiebstahl bei der Deutschen Bahn haben am Mittwoch im Norden zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen geführt.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. Auf der Strecke Neumünster-Kiel legte der Diebstahl von Erdungskabel für die Oberleitungen ab 10.00 Uhr den Zugbetrieb lahm. Am Nachmittag wurde ein Gleis freigegeben, die Reparatur am zweiten Gleis sollte im Lauf des Nachmittags abgeschlossen werden. Hunderte von Pendlern kamen deshalb zu spät zur Arbeit oder zur Uni.

Zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Wandsbek hatten Unbekannte nach Angaben des Bahnsprechers 70 Meter Signalkabel gestohlen, so dass alle Signale auf Rot standen und nicht mehr geschaltet werden konnten. Die Regionalbahnen von Hamburg nach Lübeck begannen und endeten deshalb in Hamburg-Wandsbek, die Regionalexpresszüge wurden über die Güterumgehungsbahn umgeleitet. Gegen 14.00 Uhr wurde der Zugverkehr auf der Strecke wieder aufgenommen.

Es war nach Angaben des Sprechers das erste Mal, dass zwei Kabeldiebstähle zur gleichen Zeit den Bahnbetrieb beeinträchtigten.

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