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Tankbetrug, Alkohol: Porschefahrer fiel auf

Neustädter Bucht Tankbetrug, Alkohol: Porschefahrer fiel auf

Zuerst tankte er ohne zu bezahlen, fuhr dann auffällig schnell und fiel schließlich durch einen erhöhten Atemalkoholwert auf: Ein Porschefahrer hat in der Neustädter Bucht bei Lübeck für einen Polizeieinsatz der besondere Sorte gesorgt. Es wurde Anzeige gegen ihn erstattet.

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Die Polizei stoppte den Porschefahrer bei Lübeck.

Quelle: dpa

Lübeck. Am Mittwochmorgen suchte die Polizei auf der Autobahn 1 einen Porschefahrer. Nach einem Tankbetrug an einer Tankstelle bei Neustadt floh der Mann mit dem vollgetankten Fahrzeug über die Autobahn in Richtung Hamburg.

Um 6.44 Uhr hatte der Tankwart zunächst gemeldet, dass soeben der Fahrer eines Porsche-Cabriolets bei ihm für über 80 Euro getankt hatte und danach mit seinem Wagen fluchtartig das Gelände verlassen habe. An einer sofort eingeleiteten Fahndung beteiligten sich mehrere Funkstreifenwagen. Auch ein Verkehrsteilnehmer hatte nur wenige Minuten später bei der Polizei den schwarzen Porsche gemeldet. Offenbar war für ihn die Fahrweise des Autofahrers auffällig.

Nur kurze Zeit später wurde der gesuchte Pkw durch die Polizei festgestellt. Noch ohne Anhaltezeichen maßen die Beamten, dass der Porsche mit über 180 km/h unterwegs war. Im Bereich der Anschlussstelle Lübeck-Moisling wurde das Auto schließlich gestoppt. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 32-jährigen Hamburger, der offensichtlich unter Alkoholeinfluss fuhr. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,40 Promille. Eine Blutprobe war die Folge.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der Hamburger, der bisher polizeilich unbekannt war, unberechtigt mit dem Cabriolet unterwegs. Die Polizei klärt nun weitere Hintergründe. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen (Anzeigenaufnahme, erkennungsdienstliche Behandlung, Vernehmung) entlassen.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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