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Schleusenkammer nach Kollision gesperrt

Brunsbüttel - Nord-Ostsee-Kanal Schleusenkammer nach Kollision gesperrt

Beim Ausschleusen aus dem Kanal hat am frühen Sonnabendmorgen ein niederländischer Frachter ein Schleusentor der alten Nordschleuse gerammt und beschädigt. Der Schwergutfrachter „Nordic“ war kurz nach 4 Uhr im dichten Nebel vom Kanal in die Schleusenkammer eingelaufen und kam zu spät zum Stillstand.

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Eine Schleusenkammer in Brunsbüttel ist nach einer Kollision gesperrt.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Brunsbüttel. Dabei stieß der 92 Meter lange und 14 Meter breite Frachter mit dem Bug gegen das elbseitige Stemmtor der kleinen Nordschleuse. Der Frachter selbst trug nur leichte Schäden davon und konnte nach der Untersuchung durch die Wasserschutzpolizei bereits gegen 9 Uhr die Fahrt nach Bremen fortsetzen.

Der Frachter selbst trug nur leichte Schäden davon .

Quelle: Frank Behling

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel nahm die Schleuse aber aus Sicherheitsgründen außer Betrieb. Die Untersuchung des Schadens konnte noch nicht erfolgen, da die Sicht zum Teil weniger als 30 Meter beträgt. Die Behörde will die Schäden bis Montagmittag reparieren.

Für die Schifffahrt stehen weiter die kleine Südschleuse sowie die beiden großen Kammern zur Verfügung. Bei der „Nordic“ handelt es sich um ein Spezialschiff für den Transport von Windkraft- und Offshoreanlagen. Das 2013 in den Niederlanden gebaute Schiff ist ein Stammkunde des Kanals.

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