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Reger Zulauf auf Hochschulen

Norddeutschland Reger Zulauf auf Hochschulen

Studieren im Norden bleibt attraktiv. Mehr als 11.000 junge Menschen nahmen zum Wintersemester in Schleswig-Holstein ein Studium auf - etwas mehr als in Hamburg.

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Schleswig-Holstein: Studieren, wo andere Urlaub machen.

Quelle: CAU

Kiel. Medizin, Sozialarbeit, Maschinenbau, Rechtswissenschaften, Kommunikationsdesign — die Palette an Studienfächern im Norden ist breit. An den neun staatlichen Hochschulen in Schleswig-Holstein studieren derzeit rund 53 000 Frauen und Männer und damit etwas mehr als im Vorjahr. Knapp 11 500 schrieben sich zum Wintersemester neu ein, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Die mit Abstand größte Hochschule, die Kieler Universität, begrüßte bisher 4650 neue Studenten. Das sind zwar rund 350 weniger als vor einem Jahr. Doch insgesamt geht die Uni davon aus, dass die Gesamtzahl der Studenten mit mehr als 25 000 etwa gleich bleiben wird. 155 zulassungsfreie und 35 zulassungsbeschränkte Studiengänge bietet die Uni an. Bei den Erstsemestern ist Deutsch am beliebtesten, gefolgt von Rechtswissenschaften und Geschichte.

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Mit 7500 Studenten — gut 300 mehr als vor einem Jahr — ist die Fachhochschule Kiel die zweitgrößte Hochschule im Land. Bei den gut 1500 Neuzugängen stehen die Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit, Betriebswirtschaftslehre und Maschinenbau am höchsten in der Gunst.

Etwa 5100 Studenten, ein leichtes Plus, zählt derzeit die Europa-Universität Flensburg. Gut 1600 fingen neu an, ein leichtes Minus. Deutsch und Mathe sind besonders beliebt bei den angehenden Lehrern.

An der Fachhochschule Lübeck studieren derzeit knapp 4500 Frauen und Männer, etwa 100 mehr als vor einem Jahr. Gut 1000 sind Erstsemester. Vor einem Jahr hatten gut 700 ihr Studium begonnen. Beliebteste Fächer sind Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Architektur und Bauingenieurwesen.

Einen leichten Rückgang von 4175 auf 4100 Studenten verbuchte die Fachhochschule Flensburg. Die Zahl der Neuzugänge blieb mit rund 1000 etwa gleich. Besonders gern studieren die Studenten an dieser Hochschule Medieninformatik und Angewandte Informatik.

Medizin besonders beliebt

Auf gut 3900 Studenten, etwa 200 mehr als vor einem Jahr, kommt die Universität Lübeck. Knapp 700 haben zum Wintersemester begonnen, etwas weniger als vor einem Jahr. Auf der Beliebtheitsskala der Erstsemester rangiert Medizin ganz oben, vor dem Bachelor-Studiengang Medizininformatik und der Medizinischen Ingenieurwissenschaft.

1650 Studenten und damit etwas mehr als vor einem Jahr zählt die Fachhochschule Westküste in Heide. Neu hinzu kamen 550, ein paar mehr als zum vorigen Wintersemester. Wirtschaftspsychologie, Internationales Tourismus-Management und Elektrotechnik/Informationstechnik sind besonders beliebt.

Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel verbucht mit insgesamt 635 Studenten einen leichten Zuwachs und bei den neuen Studenten (191) ein leichtes Minus. Mit Abstand am gefragtesten ist Kommunikationsdesign, vor der Freien Kunst.

In Lübeck hat die einzige Musikhochschule des Landes etwa 450 Studenten, die am häufigsten Gesang, Klavier und Geige als Hauptfächer gewählt haben. 103 Studienanfänger begrüßte die Musikhochschule, nach 84 vor einem Jahr.

Mehr als 10 000 junge Frauen und Männer nahmen zum Wintersemester an einer der sechs staatlichen Hochschulen in Hamburg ein Studium auf. Mehr als 63 000 Bewerbungen waren eingegangen, nach 65 000 vor einem Jahr. Mit Abstand die meisten Bachelor-Studierenden nahm die Universität mit fast 6300 auf, gefolgt von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) mit knapp 1800 und der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) mit fast 1400.

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