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Sturm wirbelt den Norden durcheinander

Behinderungen Sturm wirbelt den Norden durcheinander

Ein Sturm hat für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Ein umgestürzter Baum blockierte die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Schwarzenbek - damit wurden auch Bahnreisende nach Berlin ausgebremst.

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Auf der Bahnstrecke Lübeck-Lüneburg fuhr ein Regionalexpress der Deutschen Bahn gegen herabgefallene Äste eines Baumes.

Quelle: Frank Behling

Kiel/Hamburg. Bahnreisende auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin haben sich am Mittwoch in Geduld üben müssen: Die Verbindung zwischen Hamburg und Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) wurde wegen eines umgestürzten Baumes bis 9.00 Uhr gesperrt, was Auswirkungen auf die Züge nach Berlin hatte. Die ICE-Züge zwischen Hamburg und Berlin wurden mit einer Verspätung von rund 45 Minuten über Salzwedel und Uelzen umgeleitet, der Nahverkehr über Lübeck und Lüneburg. Außerdem hat die Bahn einen Ersatzverkehr mit Bussen eingeleitet.

Hier sehen Sie Bilder vom Feuerwehreinsatz am Sophienhof.

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Das erste Gleis zwischen Schwarzenbek und Aumühle war dann ab 9.00 Uhr wieder befahrbar, das zweite konnten die Einsatzkräfte bis 13.15 Uhr freiräumen. Anschließend fuhren die Züge wieder nach Plan, teilte eine Bahnsprecherin mit. Kurz nach Mitternacht war der Baum bei Aumühle (Kreis Herzogtum Lauenburg) im Sturm auf die Oberleitung der Bahnstrecke gefallen. Ein Waggon eines Zugs mit 15 Passagieren musste evakuiert werden. Für die Reisenden wurden in der Nacht mehrere Großraumtaxen bestellt, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn.

Verkehrsbehinderungen in Kiel

Bereits am Vortag war in Mölln (Großherzogtum Lauenburg) ein Regionalzug gegen eine abgeknickte Buche gefahren und entgleist. Die 34 Fahrgäste kamen laut Angaben des Bahnsprechers mit dem Schrecken davon.

Auch in Kiel hat der Sturm in der Nacht zum Mittwoch für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Mehrere Bäume seien auf Straßen und Wege gestürzt. Verletzt wurde dabei niemand, wie die Feuerwehr mitteilte. Einsatzkräfte mussten außerdem auf dem Dach des Einkaufszentrums Sophienhof in Kiel Lüftungsteile sichern, weil diese durch den starken Wind wegzufliegen drohten. Dabei seien insgesamt 20 Feuerwehrmänner für vier Stunden im Einsatz gewesen.

In Hamburg hatte am Dienstagabend eine Sturmflut Teile des Fischmarktes in St. Pauli unter Wasser gesetzt. Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) wurde ein Wasserstand von bis zu 1,5 Metern über dem Mittleren Hochwasser erreicht. Dabei wurde der Fischmarkt ab etwa 22.00 Uhr leicht geflutet. Noch vor Mitternacht ging das Wasser jedoch wieder zurück, wie die Feuerwehr in Hamburg bestätigte. Einsatzkräfte mussten nicht ausrücken.

Die A1 wurde auch vom Sturm betroffen. Im Bereich des Autobahnkreuzes Hamburg-Süd soll die Autobahn zwischen dem 8. und 11. Februar verengt werden, um Schäden zu beseitigen, wie die Verkehrsbehörde mitteilte.

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