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Der Norden als Tourismusmagnet

"Elphi" und Küsten locken Der Norden als Tourismusmagnet

Ob "Elphi" oder Elbe, Nord- oder Ostseestrand: Hamburg und Schleswig-Holstein sind bei Touristen und Geschäftsleuten beliebter denn je, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Übernachtungsstatistiken für das erste Halbjahr hervorgeht.

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Im nördlichsten Bundesland erfuhren etliche Städte im ersten Halbjahr guten Zuspruch, beispielsweise Kiel.

Quelle: Christian Charisius/dpa

Kiel. Im nördlichsten Bundesland erfuhren etliche Städte im ersten Halbjahr guten Zuspruch, beispielsweise Kiel (plus 8,6 Prozent), Flensburg (4,2 Prozent) und Lübeck mit Travemünde (2,2 Prozent). Beliebt sind nach wie vor die Küsten und Inseln. Nordfriesland verzeichnete ein Buchungsplus von 5,0 Prozent auf mehr als 3,1 Millionen Übernachtungen. Allein auf Sylt kletterten die Buchungen um 9,0 Prozent auf über eine Million. Für Ostholstein, mit Urlaubsorten wie Grömitz, Heiligenhafen, Timmendorfer Strand und Fehmarn (Stadt), weist die Statistik ein Wachstum von 6,1 Prozent auf 2,7 Millionen Übernachtungen aus.

In Hamburg stieg die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,0 Prozent auf rund 6,49 Millionen. Stärker noch legten die Buchungen im nördlichsten Bundesland zu, um 5,5 Prozent auf rund 11,7 Millionen Übernachtungen.

Die Elbphilharmonie, seit Anfang Januar in Betrieb, ist für Hamburgs Tourismuschef Michael Otremba ein Publikumsmagnet. «Mit der Eröffnungskampagne ist es gelungen, eine enorme Aufmerksamkeit und positive Wahrnehmung zu erzielen», bilanzierte der Marketingchef. Aus seiner Sicht ist weltweit sichtbar geworden, «dass Hamburg eine Stadt voller spannender Kontraste ist». Auf der Plaza des Konzerthauses mit ihrem Rundumblick auf Stadt und Hafen sind bislang mehr als drei Millionen Besucher gewesen.

Doch nicht allein die «Elphi» dürfte bei den 700 000 ausländischen Besuchern punkten. Sie buchten 1,56 Millionen Übernachtungen, ein Plus von 9,0 Prozent. Am stärksten waren Briten und Schweizer in der Hansestadt mit jeweils mehr als 165 000 Übernachtungen vertreten, was ihnen Zuwächse von 16 Prozent beziehungsweise 12 Prozent brachte. Auch die Gäste aus den USA schlossen auf: Ihre 109 300 Übernachtungen bedeuteten ein Wachstum von 14,1 Prozent. Diese Steigerung schlug sich ebenfalls bei den Österreichern und ihren rund 132 000 Buchungen nieder. Reisefreudig zeigten sich auch die Dänen mit 160 974 Übernachtungen (plus 3,4 Prozent).

Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) verwies auf die wachsende Bedeutung der Tourismusbranche für die Stadt. Der «touristische Erfolg» schaffe Arbeitsplätze für gering qualifizierte Berufseinsteiger ebenso wie für Hochschulabsolventen und sichere zugleich kulturelle und weitere Freizeit-Angebote, «die sonst so nicht möglich wären».

Von dpa

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