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Notfall an Bord des Marinetenders „Donau“

Ostsee Notfall an Bord des Marinetenders „Donau“

Bei dem Seemanöver „Northern Coast“ hat sich am Dienstag auf der Ostsee ein medizinischer Notfall ereignet. Ein spanischer Marinehubschrauber musste den schwer erkrankten Kommandanten des deutschen Tenders „Donau“ von Bord aus direkt ins Uniklinikum Greifswald fliegen.

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Der Kommandat der "Donau" ist schwer erkrankt.

Quelle: Frank Behling

Bornholm. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagmorgen im Seegebiet südlich von Bornholm, wie das Marinekommando in Rostock auf Anfrage bestätigte. Zur Art der Erkrankung und dem Gesundheitszustand des Kommandanten machte die Marine mit Rücksicht auf die Angehörigen keine Angaben.

Der spanische Sea-Hawk-Hubschrauber war mit der Fregatte „Mendez Nunez“ auch an dem Manöver „Northern Coast“  beteiligt. Die „Mendez Nunez“ ist das Flaggschiff eines Nato-Einsatzverbandes. Die in Warnemünde beheimatete „Donau“ nimmt als Führungsschiff für das 1. U-Bootgeschwader aus Eckernförde an dem Seemanöver teil. Es begleitet das deutsche U-Boot „U 34“.

Die „Donau“ kann jedoch das Manöver fortsetzen, da sich der geplante Nachfolger des erkrankten Kommandanten bereits an Bord befand. Er führt das 100 Meter lange Schiff vorerst in Vertretung weiter, so ein Sprecher der Marine.  

Das Seemanöver "Northern Coast" endet am Freitag. An der zweiwöchigen Übung waren unter deutscher Führung etwa 30 Einheiten aus acht Nationen mit rund 2000 Soldaten beteiligt.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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