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Renate H. aus Büdelsdorf ist tot

Traurige Gewissheit Renate H. aus Büdelsdorf ist tot

Gewissheit nach dem grausigen Fund: Das vorläufige Obduktionsergebnis der Kieler Rechtsmediziner hat ergeben, dass es sich bei der Frauenleiche um Renate H. aus Büdelsdorf handelt, auch wenn das endgültige Ergebnis des DNA-Abgleichs noch aussteht.

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Bei der Suche nach der vermissten Frau aus Büdelsdorf hat die Polizei auf dem Grundstück ihres Bekannten in Zepelin bei Bützow menschliche Überreste gefunden.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Kiel. Die Polizei geht davon aus, dass Renate H. von dem 42-Jährigen Mann aus Zepelin getötet wurde. Hinweise auf weitere an der Tat beteiligte Personen gibt es nach Polizeiangaben derzeit nicht. Die Tote war am Mittwoch in Zepelin (Landkreis Rostock) nach stundenlanger Suche auf dem Grundstück eines Bekannten ausgegraben worden. Der Mann war bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er und die 59-Jährigen hatten sich lange gekannt.

Nach Informationen von KN-online soll der Mann Renate H. erwürgt haben. Der genaue Todeszeitpunkt steht noch nicht fest. Offen ist ebenfalls, wann er ihren Leichnam einbetoniert hat. Bei dem Motiv dürfte es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Habgier gehandelt haben. So hatten sich die Ermittler die Bankdaten angeschaut und offensichtlich größere Kontobewegungen zu Gunsten den Mannes beobachtet.

Die 59-Jährige war seit dem 2. April verschwunden. An diesem Tag traf sie sich offensichtlich mit dem inzwischen verstorbenen Gewaltverbrecher. Der Mann geriet schnell in den Verdacht der Ermittler der Kieler Mordkommission. Er kannte Renate H. wahrscheinlich aus Rendsburg, wo er bei einem Orthopädiebetrieb arbeitete. Nach Überprüfung der Bankdaten vernahmen ihn die Polizisten bereits am vergangenen Donnerstag. Sie wollten mit dem Verdächtigen am Freitag nochmals sprechen. Bevor es zu dem Treffen kam, starb er bei einem Autounfall: Er fuhr ungebremst gegen einen Baum. Die Ermittlungen hierzu dauerten noch an, so der Polizeisprecher. Der 42-Jährige stammt aus Kühlungsborn, lebte einige Jahre im Rendsburger Umland und zog dann nach Zepelin.

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Günter Schellhase
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Foto: Bei der Suche nach der vermissten Frau aus Büdelsdorf hat die Polizei auf dem Grundstück ihres Bekannten in Zepelin bei Bützow menschliche Überreste gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich wahrscheinlich um die seit Ostern verschwundene Frau handelt.

Nach dem Fund einer Frauenleiche bei Bützow in Mecklenburg-Vorpommern laufen die Ermittlungen zur Todesursache und zur Feststellung der Identität der Toten auf Hochtouren. Bei der Toten handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die seit Ostern vermisste Frau aus Büdelsdorf bei Rendsburg.

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