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Kreuzfahrer wetterten Sturm in Kiel ab

Orkan traf Schifffahrt Kreuzfahrer wetterten Sturm in Kiel ab

Das Sturmtief "Sebastian" hatte auch Auswirkungen auf die Schifffahrt an der Nord- und Ostseeküste. Im Kieler Hafen blieben über Nacht die Kreuzfahrtschiffe „Aidavita“ und „Europa“ mit fast 2000 Passagieren am Ostseekai. Beide Schiffe sollten eigentlich am Mittwochabend auslaufen.

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Die "Europa" fährt mit Verspätung durch den Nord-Ostsee-Kanal.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Kiel. Das Hochwasser in der Elbmündung und der starke Wind sorgten in der Nacht für eine mehrstündige Sperrung der Einfahrt in den Nord-Ostsee-Kanal. Schiffe, die im Kanal waren, konnten die Fahrten planmäßig fortsetzen. Viele Schiffe nahmen Schlepper zur Unterstützung.

Die „Europa“  verließ mit zwölf Stunden Verspätung am Morgen um 5 Uhr den Kieler Hafen und schleuste in Holtenau in den Kanal ein. Für die Kanalpassage orderte die Besatzung der „Europa“ zur Sicherheit zusätzlich den Schlepper „Holtenau“ als Begleitung. Verspätung hatte  auch die Litauen-Fähre „Regina Seaways“, die aufgrund des Sturms am Mittwochabend mit erheblicher Verspätung in Kiel um 20 Uhr einlief. Das Schiff verließ Kiel mit zehn Stunden Verspätung am Donnerstag um 6 Uhr.

Auf der Ostsee wurde außerdem die Fährverbindung Rostock-Gedser eingestellt. Auch hier war ein sicheres Ein- und Auslaufen der Fähren nicht mehr möglich. Die Fähren der Vogelflugverbindung konnten den Dienst mit leichten Verzögerungen aufrecht erhalten. In Travemünde hatten die Fähren ebenfalls mehrstündige Verspätungen. Die „Nils Holgersson“ musste in der Nacht zum Donnerstag das Einlaufen in Travemünde abbrechen und in der Lübecker Bucht auf ein Abflauen des Windes warten. Im Fehmarnbelt brach der Frachter „Mosvik“ seine Reise nach Riga ab und suchte Landschutz in der Lübecker Bucht.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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