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Große Gefahr für kleine Tiere

Osterfeuer Große Gefahr für kleine Tiere

Osterfeuer können zur tödlichen Gefahr werden, denn in den Reisig- oder Holzhaufen verkriechen sich Wildtiere. Sie können nach Entzünden des Feuers nicht schnell genug fliehen und verenden qualvoll. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen muss aber keineswegs auf die Tradition verzichtet werden.

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Osterfeuer entwickeln sich schnell zur tödliche Falle für Wildtiere.

Quelle: Sonja Paar

Nicht nur Igel, Mäuse, Kröten, Vögel, Insekten und Spinnen nutzen die Haufen als Unterschlupf, auch Vogelarten wie Zaunkönig oder Rotkehlchen bauen ihre Nester in angelegten Reisighaufen.

Je länger ein aufgeschichteter Haufen ungestört ist, desto mehr Tiere verkriechen sich dorthin. Diesen sollte man unbedingt die Möglichkeit geben, sich rechtzeitig vor dem Feuer in Sicherheit zu bringen.

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume empfiehlt, den Haufen kurz vor dem Anzünden komplett umzuschichten, damit die Tiere flüchten können.

Auf keinen Fall solle man jedoch riskieren, Vögel, die bereits mit dem Brüten begonnen haben, in Gefahr zu bringen oder noch zu stören, da diese auf aufgrund fehlender Nistmöglichkeiten auf diese Strukturen angewiesen seien.

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