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Polizei bricht zur Grenzschutzmission auf

Ostsee Polizei bricht zur Grenzschutzmission auf

Erstmals in der Geschichte der Bundespolizei haben zwei Streifenboote die Ostsee mit Ziel Mittelmeer verlassen. Die Patrouillenboote "Uckermark" und "Börde" haben am Donnerstag den Nord-Ostsee-Kanal passiert. Das Duo soll ab 1. März für zunächst drei Monate an der EU-Grenzschutzmission Frontex in der Ägäis teilnehmen.

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Erstmals in der Geschichte der Bundespolizei haben zwei Streifenboote die Ostsee mit Ziel Mittelmeer verlassen.

Quelle: Frank Behlig

Kiel. Dafür werden beide Boote mitsamt den Besatzungen in Abstimmung mit der griechischen Küstenwache von der Insel Samos aus die türkisch-griechische Seegrenze überwachen. Griechenland hatte die EU um Unterstützung gebeten, da die eigene Flotte an Patrouillenbooten zu klein ist. Die deutschen Boote sind 23 Meter lang und für den Einsatz im Küstenbereich optimiert. In der Ostsee waren die 2004 bis 2005 gebauten Boote bislang zwischen Flensburg und Wolgast im Einsatz. 

Den Transport nach Griechenland übernimmt ein Frachtschiff. Im Hamburger Hafen sollen die "Uckermark" und "Börde" am Freitag auf das Deck eines Mehrzweckfrachters gesetzt werden. Die Ausbildung der deutschen Polizisten erfolgt bei der Bundespolizei in Neustadt. Dort liegen auch weiterhin die beiden Schwesterboote "Altmark" und "Rhön 2".

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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