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Polizist rettet Mann aus der Förde

Pfefferspray-Attacke Polizist rettet Mann aus der Förde

Ein Polizist hat am Freitag gegen 4 Uhr einen Mann in der Flensburger Förde gerettet. Der 46-Jährige stand unter Schock und hatte nach einer Pfefferspray-Attacke bei einer Feier offenbar die Orientierung verloren.

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Nach einer Pfefferspray-Attacke zog ein Polizist einen Mann aus der Flensburger Förde.

Quelle: Ulf Dahl

Flensburg. Der Notruf lief laut Polizei gegen 3.49 Uhr auf. Der Anrufer teilte der Polizei mit, dass sich ein Mann im Hafenbecken befinde, der um Hilfe schreie. Beamte fuhren sofort zum Einsatzort. Tatsächlich sahen sie zwischen der Kaimauer und dem Anleger der Segelboote eine männliche Person.

Sofort wurde dem Mann von den Polizeibeamten ein Rettungsring zugeworfen. Mithilfe der Rettungsleine sollte der Mann dann in Richtung Kaimauer gezogen werden. Da dies nicht gelang und der Mann völlig entkräftet war, zog der 33-jährige Polizist kurzerhand seine Schutzweste aus und sprang in das Hafenbecken.

Es gelang ihm nun, den Mann samt Rettungsring zum Bootsanleger und dort auf einen Steg zu ziehen. Kurz darauf trafen Feuerwehr- und Rettungskräfte ein, die sich um die weitere Versorgung des Mannes kümmerten. Der 46-Jährige stand unter Schock und war unterkühlt. Er kam ins Krankenhaus. Wie lange er sich im ca. 10 Grad kalten Wasser befand, kann die Polizei laut Sprecher nicht sagen.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 46-Jährige zuvor in einer Gaststätte an der Schiffbrücke gefeiert hatte. Dort sei es zu einem Streit mit einem anderen Mann gekommen, infolgedessen dieser dem 46-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht habe soll. Daraufhin habe er sofort die Lokalität verlassen und offensichtlich die Orientierung verloren, weil er nicht richtig sehen konnte. Ohne weitere Fremdeinwirkung sei er dann in das Hafenbecken gestürzt.

Von KN

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