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33 Wildunfälle in drei Tagen

Polizei 33 Wildunfälle in drei Tagen

Vorsicht Autofahrer: Zurzeit sind nachts wieder viele Rehe unterwegs. Die Polizei hat von Montag bis Mittwoch allein im Kreis Rendsburg-Eckernförde 24 Wildunfälle registriert – meist mit einem tödlichen Ende für die Tiere. Mit dem Kreis Plön zusammen krachte es in diesem Zeitraum 33 Mal zwischen Tier und Auto.

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Ein totes Reh liegt nach einem Wildunfall am Straßenrand.

Quelle: Marcus Börner/hfr

Kiel. Plötzlich stehen die Rehe auf der Straße, werden von den Scheinwerfern angestrahlt und sind wie paralysiert. Viele Tiere sind nach der Kollision sofort tot, andere schleppen sich in den Wald und verenden später. Dass es in diesen Tagen so viele Wildunfälle gibt, hat zwei Gründe: „Die jungen Böcke suchen sich ihr eigenes Revier und legen dabei Strecken zurück“, erklärte Marcus Börner, Sprecher des Landesjagdverbandes. Dabei führt sie ihr Weg über vielbefahrene Straßen mit tödlichen Folgen. Auch die Ricken sind jetzt unterwegs. Sie suchen sich einsame Stellen, um dort ihre Kitze aufzuziehen. „Da jetzt aber auch die Bauern die Felder bestellen, werden sie oft aufgescheucht“, sagte Börner. Im Frühling, wenn die Temperaturen wärmer werden, sei viel Bewegung in der Tierwelt.

Wer ein Tier anfährt, sollte das unbedingt der Polizei und dem Jäger melden. Es wurde jetzt die App "Totfund- und Wildtierkataster" entwickelt, mit der man direkt über GPS die Koordinaten des Fundortes weitergeben und auch noch ein Foto des Tieres senden kann. Die App ist kostenlos und erfordert eine einmalige Registrierung.

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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