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Film aus Island eröffnet Nordische Filmtage

Lübeck Film aus Island eröffnet Nordische Filmtage

Ein Schafzüchter-Drama aus Island eröffnet in diesem Jahr die Nordischen Filmtage Lübeck. Sie sind seit mehr als 50 Jahren ein Marktplatz für tiefgründige, nachdenkliche und skurrile Filme. Am 4. November geht es los.

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Mit dem beim Festival in Cannes ausgezeichneten isländischen Spielfilm „Rams“ werden am 4. November die 57. Nordischen Filmtage Lübeck eröffnet.

Quelle: hfr

Lübeck. Mit dem beim Festival in Cannes ausgezeichneten isländischen Spielfilm „Rams“ werden am 4. November die 57. Nordischen Filmtage Lübeck eröffnet. „Die Isländer sind starke Geschichtenerzähler, und dieser Film von Grimur Hákonarson ist das beste Beispiel dafür“, sagte die künstlerische Leiterin der Filmtage, Linde Fröhlich, am Dienstag. Die Nordischen Filmtage, die als europaweit größte Werkschau für Filme aus Nord- und Nordosteuropa gelten, finden vom 4. bis zum 8. November statt.

Hákonarson und seine beiden Hauptdarsteller Sigurður Sigurjónsson und Theodór Júlíusson werden zur Eröffnungsfeier erwartet. Der Film „Rams“ erzählt die Geschichte zweier verfeindeter Brüder auf Island, die seit Jahrzehnten nicht mehr miteinander reden. Erst eine Tierseuche und der dadurch drohende finanzielle Ruin zwingt die beiden Schafzüchter, die Kommunikation wieder aufzunehmen. „Der Film zeigt ein menschliches Drama und ist dabei voller skurriler Situationen und wunderbar komischer Momente“, sagte Fröhlich.

Für ihr Engagement für die Filmkultur in ethischer, ästhetischer und evangelischer Hinsicht wird Fröhlich am 13. September die Ehrenmitgliedschaft der Internationalen Kirchlichen Filmorganisation Interfilm verliehen. Die künstlerische Leiterin zeichnet seit 20 Jahren für das Programm der Nordischen Filmtage verantwortlich.

Das Festival hat einen Etat von knapp 700 000 Euro. Die Hansestadt Lübeck beteiligt sich mit rund 200 000 Euro an den Kosten, der Rest wird von Sponsoren, dem Freundeskreis der Nordischen Filmtage und durch den Verkauf von Eintrittskarten aufgebracht. „Das Festival kostet die hoch verschuldete Stadt Lübeck zwar Geld, aber es ist auch ein Wirtschaftsfaktor, weil es Besucher in die Stadt zieht“, sagte Lübecks Kultursenatorin Kathrin Weiher (parteilos). „Die Nordischen Filmtage führen in gewisser Weise Lübecks alte Rolle als Haupt der Hanse fort, indem sie eine kulturelle Brücke zu den nordisch-baltischen Staaten schlagen.“

Das komplette Programm der 57. Nordischen Filmtage soll bei einer Pressekonferenz am 13. Oktober vorgestellt werden.

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