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Angeklagte erschien nicht

Prozess um Vernachlässigung Angeklagte erschien nicht

Der für Montag in Flensburg geplante Prozess gegen eine Mutter, die ihren vierjährigen Sohn über Tage allein gelassen haben soll, ist um einen Tag verschoben worden. Die Angeklagte war nicht zu der Verhandlung am Landgericht Flensburg erschienen.

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Hier erschien die Angeklagte nicht: Das Gerichtsgebäude mit dem Sitz des Langerichtes und des Amtsgerichtes in Flensburg.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Flensburg. Es sei damit eingetreten, was im Geheimen befürchtet worden sei, die Angeklagte habe den Termin ausgeblendet, sagte der Vorsitzende Richter. Die jetzt 38 Jahre alte Frau ist wegen versuchten Totschlags an ihrem Sohn angeklagt.

Sie soll im August und September 2012 in Flensburg die Wohnung verlassen und ihr Kind mindestens anderthalb Wochen sich selbst überlassen haben. Der Junge aß während der Zeit, was er in der Wohnung vorfand, und trank Leitungswasser. Erst als er längere Zeit unentschuldigt im Kindergarten fehlte und eine Mitarbeiterin deshalb nach dem Rechten sehen wollte, nahte die Rettung für den Jungen. Die Feuerwehr befreite das verängstigte Kind aus der Wohnung. Das Kind lebt jetzt in einer Pflegefamilie.

Die Frau ist mittlerweile nach Herzogenrath bei Aachen gezogen. Er werde die Polizei in Herzogenrath informieren, sagte der Kammervorsitzende. Diese soll dann die Frau nach Flensburg bringen, damit die Verhandlung am Dienstag stattfinden werden kann.

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