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Queen aus Wachs auf der Reeperbahn

Hamburg Queen aus Wachs auf der Reeperbahn

Auf ihrer jüngsten Deutschlandreise hat die Queen Hamburg nicht besucht - dafür ist sie nun als Dauergast in der Hansestadt: Eine Wachsfigur von Elizabeth II. steht seit Mittwoch im Panoptikum auf der Reeperbahn.

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Bildhauer Gottfried Krüger neben der Wachsfigur von Queen Elizabeth II.

Quelle: Christian Charisius/dpa

Hamburg. Eigentlich hätten sie die Nachbildung der Monarchin bereits während des royalen Deutschlandbesuchs in der vergangenen Woche enthüllen wollen, sagte Inhaber Hayo Faerber. Dann sei aber doch nicht alles rechtzeitig fertig geworden. Mehr als ein Jahr lang arbeitete Bildhauer Gottfried Krüger an dem Wachs-Double.

Die besondere Herausforderung lag im Lächeln der Königin, wie Krüger am Rande der Präsentation erzählte. „Ich wollte nicht ihr typisches Präsentationslächeln“, sagte er, „nicht ihr Dauerlächeln, das in Wachs dann ja mal wirklich eingefroren wäre“. Krüger wollte die Queen (89) „ganz entspannt“ zeigen — „mit einem nur angedeuteten Lächeln“. Lange habe er auf Bildern nach dem Gesichtsausdruck gesucht, den er der wächsernen Queen geben wollte.

Für das royale Outfit war Kostümdesignerin Susi Schaumburg zuständig, die sich für einen magentafarbenen Mantel entschied. Obwohl man ihn nicht sehe, trage Elizabeth II. darunter auch einen Rock. „Ich fand, das gehörte sich einfach so bei der Queen“, meinte sie. Die Queen ohne Hut und Handtasche — das geht auch als Wachsfigur nicht: die Kopfbedeckung ebenfalls magenta, die Tasche schwarz wie die Schuhe.

Ihren Platz soll die Panoptikums-Queen gleich neben einer Nachbildung ihrer einstigen Schwiegertochter Diana (1961-1997) haben, die schon 1998 für das Wachsfigurenkabinett modelliert wurde. Links von der Queen sieht man Schauspielerin Romy Schneider (1938-1982) als Kaiserin Sissi. Der Preis für den königlichen Neuzugang war laut Faerber nicht höher als sonst — etwa 30 000 Euro koste eine Figur.

Das Wachsfigurenkabinett auf St. Pauli hat viele Gesichter: Mehr als 120 Persönlichkeiten aus den verschiedensten Bereichen zeigt es - gleich neben dem Eingang etwa Rockmusiker Udo Lindenberg. „Wir würden auch gern alles thematisch anordnen wie bei Madame Tussauds, aber uns fehlt der Platz“, sagte Faerber über den 1879 gegründeten Familienbetrieb und das weltweit arbeitende Madame-Tussauds-Museum.

Beim ersten Staatsbesuch der Queen 1965 in Deutschland gehörte auch Hamburg zu den Stationen.

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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