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Radiopreis für Carsten Kock

RSH-Journalist geehrt Radiopreis für Carsten Kock

Carsten Kock, Chefkorrespondent bei Radio Schleswig-Holstein, ist am Donnerstagabend für seine Sendung "Politik am Sonntag" mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet worden. Laut Media-Analyse verfolgen Woche für Woche jeweils 400.000 Hörer seine Sendung.

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Carsten Kock erhielt die Trophäe am Donnerstagabend in der Elbphilharmonie.

Quelle: Daniel Reinhardt

Kiel. Der 60-Jährige erhielt den Preis auf einer Gala in der Hamburger Elbphilharmonie. „Politikmagazine, die die Ereignisse der vergangenen Woche Revue passieren lassen, gibt es viele. Dieses ragt heraus“, begründete die Jury des renommierten Grimme-Instituts ihre Entscheidung. „Der Gastgeber hat erkennbar eine eigene Meinung, bleibt aber in seiner Gesprächsführung fair. Er ist fachlich kompetent, nimmt den Hörer mit und vermeidet Floskelsprache. Ein gelungenes Modell – spannend und informativ.“ Gewürdigt wurden neben Kock unter anderem auch die N-Joy-Aktion „Kopf hoch. Das Handy kann warten“ gegen Handynutzung am Steuer und Radio Hamburg für seine Morgensendung „Mission Aufstehen!“.

Carsten Kock war schon dabei, als RSH 1986 erstmals auf Sendung ging. Der ehemalige Sozialpädagoge und Diakon sagte am Freitag: „Man muss Tiefgang nicht vor sich herschieben.Auch nicht den Deutschen Radiopreis. Das wäre eine Belastung und keine Normalität.“ Genau darum aber geht es ihm. „Ich versuche, Politik zu verstehen. Wenn mich dann auch die Hörer verstehen, habe ich schon viel erreicht.“

Von Anne Henningsen-Gramm

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