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Radio Schleswig-Holstein wieder vorne

Hörfunkmarkt umkämpft Radio Schleswig-Holstein wieder vorne

Das Radio bleibt für die Menschen im Norden ein wichtiges Medium. Radio Schleswig-Holstein hatte einen Marktanteil um 21,0 Prozent und stieg zum meist gehörten Sender im Bundesland zwischen den Meeren auf. NDR 1 Welle Nord kam auf Anteile von 18,4 bis 19,0 Prozent und landete auf Platz zwei.

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Radio hören liegt weiter voll im Trend

Quelle: Jan Woitas/dpa

Kiel.. Die Hörfunkprogramme der Rundfunksender im Norden kämpfen in einem harten Wettbewerb um die Gunst ihrer Zuhörer. „Ungeachtet der anhaltenden Diskussion um die zukünftige Entwicklung des Radios ist die Nutzung des Hörfunks in Deutschland ungebrochen hoch“, teilte die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) auf Basis der jüngsten Media-Analyse mit. Die Hördauer liege in Schleswig-Holstein an einem normalen Arbeitstag mit 198 Minuten über dem bundesweiten Durchschnitt von 190 Minuten. Die MA HSH hat auch die Hördauer nach Altersgruppen aufgefächert. In Schleswig-Holstein hört die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen täglich 182 Minuten zu. Bei den über 50-Jährigen sind es sogar 212 Minuten. 

„Das Radio bleibt für die Menschen im Norden ein wichtiges Medium. Seine Bedeutung ist sogar weiter gewachsen. Daran haben die NDR Programme den größten Anteil. Insgesamt stimmt die Mischung unserer Angebote“, teilte NDR-Intendant Lutz Marmor mit. Der öffentlich-rechtliche Norddeutsche Rundfunk (NDR) verbreitet seine Programme in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Im nördlichsten Bundesland lag R.SH Radio Schleswig-Holstein im engen Wettbewerb mit NDR 1 Welle Nord wieder vorn - mit Marktanteilen um 21,0 Prozent nach zuvor 16 bis 18 Prozent. „Marktführer, meistgehörter Sender - ein wirklich fabelhaftes Ergebnis!“, freute sich R.SH-Programmchef Jens Küffner. NDR 1 Welle Nord kam auf Anteile von 18,4 bis 19,0 Prozent nach zuvor um die 21 Prozent. Zum Führungsduo schloss NDR 2 mit Marktanteilen von 16,3 bis 16,8 Prozent auf. Die übrigen Programm-Anbieter blieben im einstelligen Bereich.

Von der Deutschen Presse-Agentur

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