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"Da herrscht Tohuwabohu"

Staus in Schleswig-Holstein "Da herrscht Tohuwabohu"

Blauer Himmel, Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen locken an Nord- und Ostsee. Der Weg zum kühlenden Bad im Meer wurde für viele Autofahrer aber zur Geduldsprobe — lange Staus und volle Parkplätze sorgten für Frust.

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Wegen Brückenabrissarbeiten ist die A7 zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und der Anschlussstelle Schnelsen bis zum Montagmorgen voll gesperrt.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Kiel/Hamburg. Die Sperrung der A7 im Norden Hamburgs und ein Massenansturm an die Strände haben für lange Staus auf den Autobahnen und Landstraßen im Norden gesorgt. Allein auf der Autobahn A1 von Hamburg in Richtung Ostsee staute sich der Verkehr nach Angaben der Polizei zwischen Ahrensburg und Lübeck auf rund 30 Kilometern. „Auf einmal wollen sie alle — das ist der normale Wahnsinn bei diesen Hochsommertemperaturen“, sagte ein Sprecher des Lagedienstes in Kiel. Auch auf Bundesstraßen in Richtung Ostsee gab es bei mittäglichen Temperaturen um die 30 Grad Staus und dichten Verkehr. In den Badeorten wie Timmendorfer Strand und Scharbeutz waren die Parkplätze überfüllt. „Da herrscht Tohuwabohu“, sagte der Polizeisprecher.

Rund um und in Hamburg verursachte zudem die Sperrung der A7 erhebliche Behinderungen. Auf der A7 selbst stockte der Verkehr in Richtung Norden auf sechs Kilometern — weniger als die Polizei erwartet hatte. „Dort läuft es recht geschmeidig“, sagte eine Sprecherin der Hamburger Verkehrsleitstelle. Probleme gab es aber auf den innerstädtischen Umleitungen wie etwa auf der Kieler Straße. Dort gab es lange Staus. „Wie haben schon längere grüne Ampelphasen geschaltet, aber das Verkehrsaufkommen ist einfach zu groß“, sagte die Sprecherin. „Ganz so ohne Verkehrsbehinderungen geht so eine Autobahnsperrung eben nicht über die Bühne.“ Zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und der Anschlussstelle Schnelsen wird eine Brücke abgerissen und durch eine Behelfsbrücke ersetzt. Die Autobahn ist noch bis Montagmorgen (5.00 Uhr) gesperrt.

Schon am Morgen hatte ein Lkw-Unfall auf der A1 bei Ahrensburg die Geduld der Autofahrer auf die Probe gestellt. Die Autos — darunter viele Urlauber aus Nordrhein-Westfalen — stauten sich in Richtung Ostsee auf rund 24 Kilometern.

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