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Schleswig-Holsteiner sind die Glücklichsten

Lebensqualität Schleswig-Holsteiner sind die Glücklichsten

Das Glück hat ganz im Norden sein festes Zuhause: Schleswig-Holstein ist die Region mit der größten Lebenszufriedenheit in Deutschland. Dies gilt ganz besonders für die Wohn- und Freizeitsituation, wie der neue Glücksatlas zeigt.

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In Schleswig-Holstein sind die Menschen am glücklichsten.

Quelle: Frank Peter

Die Schleswig-Holsteiner haben ihren Spitzenplatz als glücklichste Deutsche mit großem Abstand verteidigt und sogar ausgebaut. Nirgendwo anders zwischen Sylt und Bodensee sind die Menschen so zufrieden wie im nördlichsten Bundesland. Dies geht aus dem Glücksatlas 2016 hervor, den die Deutsche Post am Dienstag in Berlin vorstellte. Schleswig-Holstein erreichte demnach bei der allgemeinen Lebenszufriedenheit den Spitzenwert von 7,41 Punkten (2015: 7,36), bei einem Durchschnitt in Deutschland von 7,11 auf der Skala von 0 bis 10 Punkten.

Nach Schleswig-Holstein, das zum vierten Mal nacheinander vorn liegt, folgen unter den 19 ausgewerteten Regionen Franken und Niedersachsen/Nordsee. Hamburg (7,20) erreichte Platz sechs. Die Lebenszufriedenheit der Westdeutschen hat sich im letzten Jahr verbessert und die der Ostdeutschen ein bisschen verschlechtert. Mecklenburg-Vorpommern ist mit 6,77 Punkten erneut auf dem letzten Platz.

Wenig Pflegebedürftige

Besonders zufrieden sind die Schleswig-Holsteiner mit ihrer Wohn- und Freizeitsituation (7,8), mit ihrer Arbeit (7,0) und mit dem Haushaltseinkommen (6,9). Der letzte Punkt liegt über dem deutschen Mittelwert, obwohl das verfügbare Einkommen im Norden mit 21 548 Euro nur minimal den deutschen Durchschnitt übertrifft. Ein Grund für eine überdurchschnittliche Bewertung beim Punkt „Zufriedenheit mit der Gesundheit“ (6,6) besteht der Studie zufolge darin, dass es im Norden relativ weniger Pflegebedürftige gibt, obwohl der Anteil der über 65-Jährigen über dem Bundesschnitt liegt. Weiter gestiegen ist die Attraktivität Schleswig-Holsteins für Menschen aus anderen Ländern: Die Gäste-Übernachtungen je Einwohner nahmen von 8,8 auf 9,6 zu.

Die Daten für den Glücksatlas 2016 stammen aus dem sogenannten Sozio-oekonomischen Panel und einer als repräsentativ eingestuften Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, das im Frühsommer 5888 Menschen ab 16 Jahren befragt hatte.

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