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Mathe-Abitur: Zweite Chance für Schüler

Itzehoe Mathe-Abitur: Zweite Chance für Schüler

Weil das Sophie-Scholl-Gymnasium in Itzehoe falsche Taschenrechner empfohlen hatte, können Schüler Teile der Mathematik-Abiklausur wiederholen. Das teilte das Bildungsministerium am Montag mit. 

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In Itzehoe können Schüler einen Teil der Mathe-Abiturklausur erneut schreiben.

Quelle: Armin Weigel/dpa (Symbolfoto)

Itzehoe/Kiel. Weil die Schule für eine Aufgabe der Mathematik-Abiturklausur nicht den richtigen Taschenrechner empfohlen hatte, erhalten die Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasiums in Itzehoe die Möglichkeit, den Teil der Mathematik-Klausur erneut zu schreiben. Das teilte das Bildungsministerium am Montag mit. Am Ende werde die Aufgabe gewertet, bei der die Schüler das bessere Ergebnis erzielt haben. Die Teilnahme am Nachschreibetermin (10. Juni) sei freiwillig.

Das Ministerium erklärte, dass Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe in Schleswig-Holstein die Möglichkeit hätten, das Zentralabitur mit einem wissenschaftlichen Taschenrechner oder mit einem Computer-Algebra-System  (CAS) durchzuführen. Im aktuellen Fall hätten eine Aufgabe und die Taschenrechnerausstattung nicht zusammengepasst.

Ein Computer-Algebra-System biete weitaus umfassendere mathematische Möglichkeiten und lasse andere Aufgabenstellungen zu, als wenn man einen einfacheren Taschenrechner zur Verfügung stelle. Während ein CAS-Rechner zum Beispiel weitgehend selbständig eine Analyse von Funktionen und komplexen Gleichungssystemen durchführen könne, müssten Schülerinnen und Schüler, die einen einfacheren Rechner als Hilfsmittel bekämen, vieles per Hand lösen. Vor diesem Hintergrund erhielten Schülerinnen und Schüler in der Klausur im Teilbereich Analysis je nach Taschenrechnerausstattung unterschiedliche Aufgabenstellungen; mit beiden würden allerdings die gleichen Kompetenzen abgefragt.

Die Schüler der Sophie-Scholl-Schule hätten mit dem „falschen“ Rechner die Analysis-Aufgabe nur unter Schwierigkeiten und in Teilen gar nicht lösen können. Das Ministerium betonte, der Vorgang an dieser Schule in Itzehoe sei ein besonderer Einzelfall bei den diesjährigen Abiturklausuren im Land.

Eine grundsätzliche Wiederholung stehe nicht an. Viele Schüler hatte diese gefordert, weil ihnen die Matheaufgaben in diesem Jahr außergewöhnlich schwierig erschienen waren.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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