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Mehrere Kinder durch Reizgas verletzt

Schule in Barsbüttel Mehrere Kinder durch Reizgas verletzt

In einer Schule in Bargteheide versprüht ein Schüler vermutlich Pfefferspray. Sechs Kinder werden leicht verletzt. Auch in Quickborn klagen Schüler über Atemwegsreizungen.

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Mehrere Kinder wurden an einer Schule in Barsbüttel durch Reizgas verletzt.

Quelle: Uwe Paesler (Archiv, Symbolbild)

Barsbüttel . An der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule in Barsbüttel sind am Donnerstag sechs Schüler durch Pfefferspray leicht verletzt worden. Sie wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Schüler am Morgen im Eingangsbereich der Schule eine Substanz versprüht und die Spraydose anschließend weggeworfen. Am Mittag klagten auch Schüler in Quickborn im Kreis Pinneberg über Atemwegsreizungen. Nach Angaben der Polizei gab es dort jedoch zunächst keine Hinweise auf Reizgas.

In Bargteheide hatten am Morgen während einer Pause mehrere Kinder über Atembeschwerden und brennende Augen geklagt. Da zunächst ein Gas-Leck vermutet wurde, verständigte die Schulleitung Polizei und Rettungsdienst, die mit einem Großaufgebot anrückten.

Die Polizei suchte das Schulgelände ab und fand dort die Pfefferspraydose, mit der ein Schüler nach Zeugenaussagen hantiert haben soll. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf einen 13-jährigen Schüler der Erich-Kästner-Schule, teilte die Polizei mit. Insgesamt waren 74 Schüler von dem Pfefferspray betroffen. Die Eingangshalle der Schule wurde gelüftet, der allgemeine Schulbetrieb wurde fortgesetzt.

Gegen Mittag klagten 13 Schüler der Commenius-Schule in Quickborn ebenfalls über gereizte Atemwege. Dort wurden nach Angaben der Feuerwehr zwei Personen in ein Krankenhaus gebracht, die meisten anderen Schüler wurde von ihren Eltern abgeholt. Da die Ursache zunächst unklar war, hatte Feuerwehr einen Großalarm ausgelöst, der aber schnell aufgehoben werden konnte. Hinweise auf einen Gas-Austritt sowie auf den Einsatz von Pfefferspray wurden hier nach Angaben der Polizei nicht gefunden.

dpa

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