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Sie haben alle ein Einser-Abi!

Schuljahr 2014/15 Sie haben alle ein Einser-Abi!

Ihre Prüfungen haben sie nun endlich hinter sich. Viele Monate intensiven Lernens sind für 9940 Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein vorbei: Sie alle haben in den vergangenen Tagen ihre Abiturzeugnisse überreicht bekommen. Landesweit lag der Notendurchschnitt bei 2,48 und ist damit leicht besser als im vergangenen Jahr: Damals lag er bei 2,51.

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 Jorma Görns und Emily Theel haben bis vor Kurzem noch am Gymnasium Altenholz die Schulbank gedrückt, wo beide auch leben.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. 111 Prüflinge haben den Notendurchschnitt deutlich angehoben. Sie haben ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden. Das sind 16 mehr als im Vorjahr. 21 von ihnen stellen wir auf dieser Doppelseite vor. „Alles Streber“, mag man denken. Aber so unterschiedlich wie die Ziele und Pläne der Abiturienten jetzt nach ihrem Schulabschluss sind, so unterschiedlich waren auch die Wege zu diesem Ergebnis. Damit gerechnet hatten wohl nur die Wenigsten, darauf gehofft vielleicht fast alle.

„Ich hatte vorher extra gar nicht gerechnet, um mich nicht unter Druck zu setzen. Mein Bruder hat nach den schriftlichen Prüfungen dann rumgerechnet und mir gesagt: Du könntest vielleicht 1,0 schaffen. Das konnte ich gar nicht glauben“, erzählt Antonia Lins. Die 19-Jährige gehört zu drei Abiturienten, die an der Jungmannschule in Eckernförde mit der Bestnote abgeschlossen haben. Auch Finn Grotheer aus Kiel hatte nicht mit dieser Abi-Note gerechnet. „Ich war wirklich überrascht, dass alles so gut geklappt hat“, sagt der 19-Jährige Humboldtschüler. Er hat sich jetzt für einen Studienplatz in England beworben. Wie wichtig dafür seine Note ist, weiß er nicht: „Das Studium in England war auf keinen Fall ein zusätzlicher Motivationsschub. Motiviert war ich schon immer.“

Diese Abiturienten aus Schleswig-Holstein haben ein Einser-Abi.

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Andere hatten schon beim Lernen ihr berufliches Ziel vor Augen, das nur mit einer guten Note zu verwirklichen ist. Vor allem für Medizin lag der Numerus clausus in den vergangenen Jahren an vielen Universitäten in Deutschland bei 1,0 – auch an der Kieler Christian-Albrechts-Universität. „Ich hätte nicht so viel gelernt, wenn ich nicht Medizin studieren wollte. 1,0 war deshalb ganz klar das Ziel“, sagt Jytte Wimmer. Die 19-Jährige aus Kiel hat ihr Abitur am Ernst-Barlach-Gymnasium gemacht und freut sich, dass sie jetzt alle Möglichkeiten für ein Studium hat.

„Zu so einem Ergebnis gehört auch ganz viel Glück. Lernen allein reicht nicht“, sagt Tom Kattwinkel aus Altenholz. Wie alle anderen freut sich der 19-Jährige, dass er nach seinem Abschluss Zeit hat, das zu machen, wozu er Lust hat. „Ich will jetzt reisen und entspannen – nach der ganzen Lernerei.“

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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