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Seehundstation wird erweitert

Friedrichskoog Seehundstation wird erweitert

Ein Jahr nach Schließung des Hafens von Friedrichskoog soll eine Erweiterung und Modernisierung der Seehundstation der Nordsee-Gemeinde eine Chance geben. Die ersten Verträge wurden jetzt vergeben, wie das Umweltministerium am Montag mitteilte.

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Ein Jahr nach Schließung des Hafens von Friedrichskoog soll eine Erweiterung und Modernisierung der Seehundstation der Nordsee-Gemeinde eine Chance geben.

Quelle: Carsten Rehder/ dpa/ Archiv

Friedrichskoog. „Wir müssen alle nach den harten Diskussionen um die Hafenschließung nach vorne blicken und gemeinsam dazu beitragen, dass Friedrichskoog endlich seine Zukunft beginnt“, sagte Umweltminister Robert Habeck (Grüne). Die Seehundstation sei ein Aushängeschild für Friedrichskoog. Mit der Erweiterung wolle das Land helfen, die touristische Attraktivität des Ortes zu steigern. Dafür wolle das Land insgesamt 6,5 Millionen Euro Fördermittel einbringen.

Die Seehundstation Friedrichskoog besteht seit 1985. Sie ist nach internationalem Abkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Heuler in Schleswig-Holstein. Zuletzt wurden im Schnitt jährlich rund 200 Seehunde und 20 Kegelrobben aufgenommen. Über 90 Prozent der als Heuler eingelieferten Tiere können nach Angaben der Station erfolgreich aufgezogen werden.

dpa

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