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Bundespolizei nimmt drei Schleuser fest

Segeljacht vor Samos gestoppt Bundespolizei nimmt drei Schleuser fest

Die Besatzung des Kontroll- und Streifenbootes der Bundespolizei „Börde“ hat am Dienstag nördlich von Karlovasi (Samos/Griechenland) drei mutmaßliche ukrainische Schleuser festgenommen. Die Männer wollten mit einer Segeljacht 46 Migranten auf die Ägäis-Insel schleusen.

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Bundespolizisten haben in Griechenland Schleuser festgenommen.

Quelle: Bundespolizei

Samos/Bad Bramstedt. Um 5 Uhr erhielt die griechische Küstenwache einen Hilferuf über ein Mobiltelefon, wonach ein überfülltes Schlauchboot nördlich von Karlovasi treiben würde. „Das Streifenboot nahm daraufhin die Suche auf und wurde dabei unterstützt von einem Hubschrauber der griechischen Küstenwache“, sagte Matthias Menge, Sprecher der Bundespolizei in Bad Bramstedt. Die Besatzung des Hubschraubers meldete später eine Segeljacht außerhalb des Suchgebietes. Als die Beamten eintrafen, stellten sie fest, dass sich an Bord des etwa zwölf Meter langen Bootes insgesamt 49 Personen befanden. Sie gaben sich als Migranten aus.

Auf diesem Boot waren 46 Flüchtlinge.

Quelle: Bundespolizei

Wegen des schlechten Wetters konnten die Flüchtlinge nicht auf das Boot der Bundespolizei übernommen werden. „Die Besatzung entschied sich daher, die Segelyacht nach Karlovasi zu schleppen“, sagte Menge. Dort ergaben die ersten Ermittlungen durch Befragungen und Vernehmungen, dass es sich um 46 Migranten aus Syrien handelt (24 Männer, neun Frauen, 13 Kinder). Drei Männer aus der Ukraine konnten als mutmaßliche Schleuser identifiziert werden und wurden festgenommen. Die US Segelyacht „Bonny Belle“ wurde sichergestellt. Die griechische Küstenwache hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Bereits am Wochenende haben die Beamten der Bundespolizei bei ihrem Einsatz auf Samos insgesamt 51 Menschen aus überfüllten Booten gerettet, die die gefährliche Überfahrt von der Türkei nach Samos gewagt hatten.

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