21 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Serieneinbrecher vor dem Kieler Landgericht

Prozess Serieneinbrecher vor dem Kieler Landgericht

Sechzehn Einbruchsdiebstähle in Schleswig-Holstein und Niedersachsen legt die Staatsanwaltschaft drei mutmaßlichen Mitgliedern einer Einbrecherbande zur Last. Alle drei sitzen in U-Haft und müssen sich derzeit in einem mehrtägigen Prozess vor dem Kieler Landgericht verantworten.

Voriger Artikel
Seehundforscher feiern Rekordzahlen
Nächster Artikel
Mehr Lehrer für weniger Schüler

Vor dem Landgericht Kiel müssen sich drei Männer verantworten, die an 16 Einbrüchen beteiligt gewesen sein sollen.

Quelle: dpa

Kiel. Die 27 bis 35 Jahre alten Männer wurden Anfang Februar bei Stade auf frischer Tat festgenommen. Von Lübeck aus sollen die Angeklagten – zwei Albaner (27, 33) und ein Serbe (35) – seit November 2014 ausgedehnte Diebestouren im Pkw unternommen haben: bis in den Raum Hamburg-Stade-Bremen. Mehr als 150 Kilometer müssten sie etwa nach Rotenburg an der Wümme zurückgelegt haben, wo die Polizei in der Nacht zum 31. Januar acht Einbrüche zählte. Drei davon spielen jetzt für die Anklage eine Rolle.

Die größte Beute machten die Täter bei einer Rentnerin, deren gestohlener Familienschmuck laut Juwelier-Expertise ungefähr 20000 Euro wert ist. Verschwunden blieben auch zwei Laptops, Bargeld, Unterhaltungselektronik sowie Gold- und Silberschmuck einer 46-jährigen Hausbesitzerin aus Drochtersen. 6000 Euro zahlte inzwischen die Versicherung, berichtete die Zeugin am Donnerstag vor Gericht. Wie an anderen Tatorten hatten die Einbrecher auch an ihrem Haus ein rückwärtiges Fenster aufgehebelt, Schränke durchwühlt, Wertsachen und Bargeld mitgenommen. Zwischen Kiel und Bad Segeberg waren Häuser und Wohnungen in den Gemeinden Boksee und Stocksee betroffen.

Seit Mitte Dezember hatte die Kripo den Täterkreis im Visier. Doch erst nach weiteren Observationen kam am 4. Februar 2015 der Zugriff. Nach Aussage eines LKA-Einsatzleiters war erst dann die gefahrlose Festnahme aller drei Täter möglich. Dafür nahmen mehrere mehrere Einsatzwagen das Tatfahrzeug in die Zange, zwangen die Angeklagten zum Anhalten. Die Männer ließen sich widerstandslos festnehmen. Zum Prozessauftakt legten sie Teilgeständnisse ab. Ein Urteil wird nach voraussichtlich neun Verhandlungstagen Ende September erwartet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Das THW-Magazin

Erfahren Sie mehr!
Einblicke hinter die
Kulissen des THW-Kiel

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Schleswig-Holstein 2/3