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So kommen Sie sicher durch die Adventszeit

Feuerwehren geben Tipps So kommen Sie sicher durch die Adventszeit

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt: Damit dabei auch nichts in Brand gerät, haben die Feuerwehren aus Schleswig-Holstein ein paar Sicherheitstipps zusammengestellt. Denn ausgetrocknete Adventsgestecke und Tannenbäume mit "echten" Kerzen sind in der Weihnachtszeit häufig die Verursacher von Wohnungsbränden.

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt: Damit dabei auch nichts in Brand gerät, haben die Feuerwehren aus Schleswig-Holstein ein paar Sicherheitstipps zusammengestellt.

Quelle: Patrick Pleul/ dpa

Kiel. Sicherheitstipps zum Beginn der Lichterzeit: Ausgetrocknete Adventsgestecke und Tannenbäume mit "echten" Kerzen sind in der Weihnachtszeit häufig Verursacher von Wohnungsbränden. Im schlimmsten Fall sind neben den hohen Sachschäden auch Verletzte und Tote die Folgen. Vom ersten Entzünden der Tannennadeln bis zum lichterlohen Brennen des Gesteckes oder des Baumes vergehen nur wenige Sekunden. Ein trockenes Gesteck oder eine trockene Tanne verbrennt so schlagartig, dass Löschversuche oft vergeblich bleiben. Aus diesem Grund haben die Feuerwehren aus Schleswig-Holstein einige Sicherheitstipps für eine unbeschwerte Advents- und Weihnachtszeit zusammengestellt. 

Sicher durch die Adventszeit

  • Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen. Auch nicht "nur mal kurz" in das benachbarte Zimmer gehen. Achtung: Vor dem Verlassen des Raumes immer Kerzen löschen.
  • Besondere Vorsicht gilt, wenn Kinder oder Haustiere dabei sind. Sie könnten durch Unachtsamkeit einen Brand auslösen oder sich schwer verbrennen.
  • Kerzen sollten rechtzeitig gewechselt werden, damit sie nicht die leicht entflammbaren Materialien wie Tannennadeln oder Schleifen in Brand setzen können. Sehr empfehlenswert sind Sicherheitskerzen, denn die gehen zum Ende hin von selbst aus.

Ausreichende Abstände einhalten

  • Kerzen dürfen beispielsweise Gardinen, Dekorationen, Polstermöbeln oder anderen leicht brennbaren Materialien nicht zu nahe kommen und müssen stabil in den Haltern stehen.
  • Die Unterlage eines Adventsgesteckes sollte nichtbrennbar und ein Tannenbaumfuß standsicher sein. Ein mit Wasser gefüllter Tannenbaumfuß bringt zusätzliches Gewicht und verzögert die Austrocknung.
  • Starker Luftzug sollte im Raum vermieden werden. Durch Kerzen, die Zugluft ausgesetzt sind, können leicht entflammbare Materialien schnell Feuer fangen.

Kerzen nicht auspusten

  • Kerzen nicht auspusten, sondern einen Kerzenlöscher verwenden. Glühende Dochtteilchen können auch noch nach Stunden einen Adventskranz oder Tannenbaum in Flammen aufgehen lassen.
  • Insgesamt sind elektrische Lichter wesentlich sicherer als "echte" Kerzen. Moderne LED-Kerzen kommen "echten" Kerzen optisch schon sehr nahe und sind eine sichere Alternative. Beim Kauf sollte immer ein Produkt mit Sicherheits-Prüfzeichen (VDE, GS) gewählt werden.

Löschmittel in der Nähe haben

  • In der Weihnachtszeit sollte man auf einen Entstehungsbrand vorbereitet sein. Sofern kein Feuerlöscher vorhanden ist, kann ein großer Wassereimer oder eine Baumwolldecke in der Nähe der Kerzen vorgehalten werden. Den Brand aber nur dann bekämpfen, wenn es noch gefahrlos möglich ist.
  • Im Brandfall sollte immer sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 benachrichtigt werden. Sofern noch möglich, Fenster und Türen schließen um die Sauerstoffzufuhr zu stoppen. Türen aber nicht abschließen. Schlüssel für die Feuerwehr bereithalten. In jedem Fall sofort das Gebäude verlassen. Warnen Sie auch Ihre die Nachbarn!

Rauchmelder prüfen

  • Die Rauchmelder-Ausstattung der Wohnung sollte überprüft werden. In der Wohnung angebrachte Rauchmelder bieten nicht nur in der Weihnachtszeit einen guten Schutz für die Bewohner vor giftigem Brandrauch. Durch Rauchmelder wird ein Brand frühzeitig gemeldet und eine rechtzeitige Flucht ermöglicht.
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