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Spätsommerliches Wetter kehrt zurück

Bis zu 27 Grad möglich Spätsommerliches Wetter kehrt zurück

Das Spätsommer-Wetter bleibt noch ein bisschen. Nach einem herbstlichen Intermezzo durch Tief "Netti" steigen bereits am Dienstag die Temperaturen auf bis zu 25 Grad. Wer Wetterpate für ein Hoch- oder Tiefdruckgebiet werden möchte, kann sich ab dem 7. September eins sichern.

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Diese Woche kann noch ein Strandbesuch eingeplant werden: Am Mittwoch kann es in Schleswig-Holstein 27 Grad bekommen.

Quelle: Carmen Jaspersen/dpa

Kiel/Offenbach. Am Mittwoch können es dann schon wieder 30 Grad werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonntag vorhersagte - allerdings nicht in Schleswig-Holstein. Dort liegen die Höchsttemperaturen bei bis zu 27 Grad. Dennoch: "Bis zum kommenden Wochenende ist das Badewetter gesichert", sagte Meteorologin Magdalena Bertelmann.

Die am Sonntag dank "Netti" eingeflossene feuchte Meeresluft bleibt auch am Montag wetterbestimmend. Kalt wird es aber nicht. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 bis 20 Grad in Norddeutschland. Es bleibt überwiegend trocken. Ab Dienstag lockert die Bewölkung dann zusehends auf. Die Temperaturen steigen in Schleswig-Holstein an, von Mittwoch bis Freitag wird es mit 23 bis 27 Grad wieder sommerlich warm.

Die spätsommerlichen Temperaturen im September sind nach Angaben des DWD nichts Ungewöhnliches. Im Altweibersommer ist es tagsüber warm und trocken, nachts aber kühl. Am Morgen hängen daher oft Tautropfen an Spinnweben und lassen sie im Sonnenlicht schimmern. Besonders häufig tritt diese Hochdruck-Wetterlage zwischen Mitte September und Anfang Oktober auf. Unklar ist, woher der Name kommt. Eine Theorie besagt, dass mit den alten Weibern die antiken Schicksalgöttinnen gemeint sind. So wie Spinnen ihre Netze weben sie die Lebensfäden der Menschen. 

Wetterpaten für Hochs und Tiefs gesucht

Der Verkauf von Wetterpatenschaften für Hoch- und Tiefdruckgebiete für 2017 beginnt. Ab Mittwoch (7. September, 0.00 Uhr) können Bürger bei der Aktion „Wetterpate“ wieder Namen für Druckgebiete wählen, wie der Meteorologe Thomas Dümmel sagte. Hochs tragen im Jahr 2017 weibliche und Tiefs männliche Vornamen.

Bereits seit 1954 taufen das Institut für Meteorologie der FU Berlin und der Verein Berliner Wetterkarte Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Mitteleuropa beeinflussen. Die Wetterdienste und Medien veröffentlichen die Namen, die auf zahlreichen Wetterkarten erscheinen.

Ein Hoch kostet 299 Euro, ein Tief 199 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Erlöse kommen den Angaben zufolge der Weiterbildung von Studenten in der Wetterbeobachtung zugute. Die Antragsformulare gibt es hier.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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